Viertes Spiel unter Flick

Neuer fällt gegen Rumänien aus: ter Stegen ersetzt ihn - sein letztes DFB-Spiel war dunkle Stunde von Löw

Manuel Neuer fehlt der DFB-Elf gegen Rumänien verletzt. Ersatztorwart Marc-André ter Stegen kommt zu seinem ersten Länderspiel unter Bundestrainer Hansi Flick.

Update vom 8. Oktober, 15.25 Uhr: Nationaltorhüter Manuel Neuer fällt für das WM-Quali-Spiel gegen Rumänien heute Abend (20.45 Uhr) aus. Der Kapitän klagt über Adduktoren-Probleme, berichtet die Bild. Um kein Risiko einzugehen, wird demnach Marc-André ter Stegen das Tor der deutschen Mannschaft hüten. Der Barcelona-Keeper hatte zuletzt im März beim 1:2 gegen Nordmazedonien im Tor gestanden. Bei der EM und den Spielen im September fehlte er wegen einer Knie-OP verletzt. Für ter Stegen ist es das 26. Länderspiel.

Neuer fehlte bereits im ersten Länderspiel unter Bundestrainer Hansi Flick im September. Gegen Liechtenstein fiel der Bayern-Torwart mit einer Kapselverletzung am Sprunggelenk aus. Damals übernahm Bernd Leno die Vertretung. Der Ex-Leverkusener hat zu Beginn dieser Saison bei Arsenal seinen Stammplatz verloren.

Erstmeldung: Zwei Feldspieler bei Hansi Flick gesetzt - Bundestrainer will „nicht zu viel verraten“

Hamburg - Drei Spiele, drei Siege und 12:0 Tore. Die Statistik nach den ersten drei Spielen unter Bundestrainer Hansi Flick* liest sich gut, auch wenn man mit Liechtenstein, Armenien und Island bisher vergleichsweise kleinen Fußballnationen gegenüberstand. Beim WM*-Quali-Spiel gegen Rumänien, das immerhin auf Rang 42 der Weltrangliste steht, kann Flick weiter an seiner optimalen Aufstellung feilen.

DFB: Zwei Feldspieler bei Hansi Flick gesetzt - Bundestrainer will „nicht zu viel verraten“

In allen drei Partien baute der ehemalige Bayern*-Coach auf eine 4-2-3-1-Formation, auch gegen die Rumänen wird dies wohl fortgeführt. Im Tor gibt es wohl keine Überraschungen, Manuel Neuer geht beim Heimspiel in Hamburg in sein 107. Länderspiel. In Flicks Abwehrreihe fehlen zum einen der verletzte Robin Gosens sowie Ridle Baku, der diesmal nicht nominiert wurde.

Demzufolge werden Jonas Hofmann und Thilo Kehrer wie in beiden vergangenen Spielen wohl wieder die Außenverteidigerpositionen einnehmen. Unter dem neuen Bundestrainer wurde Hofmann, der in Gladbach in der Offensive eingesetzt wird, zum Rechtsverteidiger umfunktioniert. Optionen hätte Flick genug, im Training testete er zuletzt auch David Raum sowie Leipzigs Lukas Klostermann.

In der Innenverteidigung fiel Flicks Wahl auf seine zwei Stabilisatoren aus den vergangenen beiden Länderspielen. „Toni (Rüdiger) und Niki (Süle) haben ihre Sache zuletzt sehr gut gemacht, sind eingespielt und für eine hohe Stabilität gesorgt. Sie werden auch morgen von Anfang an spielen“, gab der Bundestrainer preis. Weiter ließ sich Flick allerdings nicht in die Karten schauen, er wolle „dem Gegner nicht zu viel verraten.“

DFB: Bleibt Thomas Müller außen vor? Marco Reus könnte den Bayern-Star ersetzen

Auf der Doppelsechs wird der 56-Jährige wohl auf seine beiden Fachmänner Leon Goretzka und Joshua Kimmich setzen. In der Offensive könnte es jedoch eine faustdicke Überraschung geben. Wie Sport1 berichtet, soll Marco Reus beim Abschlusstraining zur ersten Elf gehört haben. Bei der letzten Länderspielreise musste der Dortmunder Kapitän noch verletzt abreisen, diesmal winkt ihm scheinbar ein Platz in der Startformation. Weichen könnte dafür Thomas Müller*, der noch auf seinen ersten Einsatz unter seinem letzten Bayern*-Trainer wartet.

Unter den noch nicht genannten Spielern, die scheinbar in der Startelf stehen, finden sich auch Serge Gnabry, Florian Wirtz und Timo Werner. Ob Flick die Bayern-Flügelzange aus Serge Gnabry und Leroy Sané bringt und Werner in die Sturmspitze stellt, bleibt abzuwarten. Der Chelsea-Stürmer* verpasste noch keine Sekunde unter dem Löw*-Nachfolger. Für Wirtz und Werners Teamkollegen Kai Havertz könnte es eng werden mit de ersten Elf.

Flicks Voraussichtliche Aufstellung: Neuer - Hofmann, Süle, Rüdiger, Kehrer - Kimmich, Goretzka - Gnabry, Reus/Wirtz, L. Sané - Werner

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