DFB pokert

Milliardenschlacht um die vier Sterne

Schweinsteiger und Badstuber auf dem Weg zur DFB-Elf nach Frankfurt.

München - Im Hintergrund des Sportgeschehens rund um die Nationalmannschaft ist längst der Poker der Sportartikel-Giganten um das Trikot des Weltmeisters gestartet, eine Milliardenschlacht!

Die DFB-Elf ist auf dem Weg zur EM 2016, die nächste Etappe beginnt am Sonntag beim Quali-Spiel in Georgien. Vorab testen Jogis Jungs in Kaiserslautern gegen Australien (Mittwoch, 20.30 Uhr, ZDF), dazu kamen die Stars um Bastian Schweinsteiger und Rückkehrer Holger Badstuber gestern in Frankfurt zusammen. Es gilt sich fit zu machen, um den Quali-Rumpelstart auszumerzen!

Im Hintergrund des Sportgeschehens ist längst der Poker der Sportartikel-Giganten um das Trikot des Weltmeisters gestartet, eine Milliardenschlacht!

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (64) hatte das Wettbieten kürzlich angeheizt. „Nike hat eine ehrliche Chance. Aber es gibt ja nicht nur Nike, sondern möglicherweise auch andere Interessenten.“ Drei große Marken kämpfen um das Trikot der DFB-Jungs. Der Favorit heißt Adidas, der große Herausforderer ist Nike. Der Außenseiter kommt ebenfalls aus den USA: Es ist Under Amour.

2018 läuft der Vertrag zwischen dem DFB und Adidas aus. Nach tz-Informationen hat das Herzogenauracher Unternehmen ein erstes Angebot unterbreitet, bietet über 200 Millionen Euro!

Bislang zahlten die Deutschen 28 Millionen Euro im Jahr. Nun ist Adidas offensichtlich bereit dazu, 20 Millionen Euro im Jahr draufzupacken. Der DFB würde somit 48 Millionen Euro einstreichen und sich mit dem Deal in Europa an die Spitze setzen. Zum Vergleich: Der bisherige Großverdiener Frankreich erhält von Nike 44 Millionen Euro jährlich.

480 Millionen Euro in zehn Jahren. Knapp eine halbe Milliarde! Eine Entscheidung soll Ende des Jahres fallen.

tg

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