DFB-Pokal

Augsburg souverän gegen Münster weiter

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Augsburgs Andre Hahn (r) gratuliert dem Torschützen zum 1:0, Tobias Werner.

Münster - Der FC Augsburg ist zum fünften Mal in Serie ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Leicht und locker nahm der Bundesligist am Dienstagabend die Hürde beim Fußball-Drittligisten Preußen Münster.

Für den hochverdienten 3:0 (1:0)-Pflichtsieg sorgten Tobias Werner mit einem Doppelpack (45./57.) und Sascha Mölders (59.). Vor einem Jahr hatten sich die Augsburger im Preußen-Stadion noch schwergetan und an gleicher Stätte ebenfalls in der zweiten Pokalrunde nur mit 1:0 gewonnen.

Vor 14.379 Zuschauern im ausverkauften Preußen-Stadion war der mit einem Turbanverband spielende Werner der Mann des Spieles. Mit einem Kopfball aus kurzer Distanz erzielte der 28-Jährige die verdiente Pausenführung. In der 57. Minute stellte er mit seinem zweiten Treffer endgültig die Weichen. Zwei Minuten später machte dann Sascha Mölders mit dem zweiten Kopfballtreffer des Spiels alles klar. FCA-Trainer Markus Weinzierl strahlte, denn der Stürmer hatte in dieser Saison noch nicht getroffen. Danach ließen es die Augsburger mit Blick auf das Bundesligaspiel am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach ruhiger angehen.

Trikot-Ranking 2013: So schneiden die Hemden der Bundesligisten ab

Jedes Jahr bewertet eine Jury der Mediadesign-Hochschule Düsseldorf die neuen Trikots aller Bundesligisten. Entscheidend ist hier nicht die sportliche Leistung auf dem Platz, sondern vielmehr Optik, Schnitt und Design. Hier die Schlusstabelle der Mode-Saison mit den offiziellen Jury-Statements: © picture alliance / dpa
Platz 18: Werder Bremen. Jury-Begründung: "So grün wie der Rasen, das ist nicht fernsehtauglich! Die Schnittgebung ist auch nicht aufregend und dann ist das komplette Dress auch noch in ein recht einfallsloses All-Over-Rautenmuster getaucht. Das überzeugt leider nicht." © dpa
Platz 17: 1899 Hoffenheim. Jury-Begründung: "Die farbliche Abstimmung innerhalb des Trikots ist gelungen, aber der angesetzte Polokragen zerstört leider das Gesamtbild." © dpa
Platz 16: Borussia Mönchengladbach. Jury-Begründung: "Der grüne V-Ausschnitt wirkt verloren auf dem überwiegend weißen Dress; die feinen Querstreifen bringen Unruhe und die Sponsorenfarbe sprengt das Farbgefüge komplett." © dpa
Platz 15: FC Schalke 04. Jury-Begründung: "Ein schlichtes Dress, das farblich sehr ausgeglichen rüberkommt, aber sonst keine erwähnensweten Details aufweist." © dpa
Platz 14: VfB Stuttgart. Jury-Begründung: "Die Farben des Trikots sind harmonisch aufeinander abgestimmt, doch der Schnitt bietet leider keine Raffinessen. Die feinen Querstreifen auf der Vorderseite haben keine dynamische Wirkung, lassen das Dress eher bieder erscheinen. Gleiches gilt für den V-Ausschnitt." © dpa
Platz 13: Bayer Leverkusen. Jury-Begründung: "Schlichter Rundhalsschnitt, wenig Energie in der Farbe; hier fehlt uns definitiv das sportive Element." © dpa
Platz 12. FC Augsburg. Jury-Begründung: "3 Farben (rot - grün - weiß) die über der Trikotvorderseite verteilt wurden sind schon viel und dann noch die gelbe Umrandung des Emblems. Machmal ist weniger mehr!" © dpa
Platz 11: Bayern München: Jury-Begründung: "Von Bayern haben wir das letzte Jahr schon innovativiere Trikots gesehen! Ein schlichtes Dress, das farblich gut aufeinander abgestimmt ist, aber keine Highlights zeigt." © dpa
Platz 10: Hamburger SV. Jury-Begründung: "Mit Schnitt, Passform und dem gut platzierten Rot auf Vorder- und Rückseite sind wir einverstanden - aber nicht mit dem angesetzten Polokragen." © dpa
Platz 9: 1. FSV Mainz 05. Jury-Begründung: "Das Dress der Mainzer wirkt leider nicht sehr aufregend! Harmonisch sind Vereinslabel, Logo und Sponsorenlabel aufeinander abgestimmt. Aber das helle Rot als Grundfarbe mit dem weißen Längsstreifen schreit nach mehr." © dpa
Platz 8: Hertha BSC. Jury-Begründung: "Blockstreifen blau-weiß in Längsrichtung auf dem Vorderteil und partiell auf dem Rücken - eine gute Wahl! Ansonsten verzichtet das Dress auf besondere Extras in der Schnittführung." © dpa
Platz 7: SC Freiburg. Jury-Begründung: "Der Farbverlauf innerhalb des Trikots - das finden wir gelungen und trendy! Nicht so gut gefallen hat uns der Farbmix aus Sponsoren- und Vereinsapplikationen." © dpa
Platz 6: VfL Wolfsburg. Jury-Begründung: "Ein echter Blickfang - der diagonale Streifen auf dem Vorderteil! Auch die Farbkombination apfelgrün-weiß ist gut gewählt. Das Dress wirkt leicht und frisch!" © dpa
Platz 5: Eintracht Braunschweig. Jury-Begründung: "Die Vereinsfarben von Braunschweig sind ein echter Hingucker und extrem TV-tauglich. Allerdings finden wir, dass man daraus mehr machen könnte, als nur den Ärmel in blau abzusetzen. Designtechnisch hat das Trikot noch viel Potential!" © dpa
Platz 4: 1. FC Nürnberg. Jury-Begründung: "Das schlichte bordeaux-schwarze Dress von Nürnberg hat eine edle Note, wirkt aber durch die dynamische Schnittführung trotzdem sehr athletisch." © dpa
Platz 3: Eintracht Frankfurt. Jury-Begründung: "Rot-Schwarze Längsstreifenund eine tolle Materialwahl verleihen dem Frankfurter Trikot Dynamik und Sportivität. Besonders sind die gelaserten Luftlöcher entlang der Seitennähte. Logo, Label und Vereinslogo sind sehr stimmig platziert." © dpa
Platz 2: Hannover 96. Jury-Begründung: "Wie schon im letzten Jahr hat das Trikot von Hannover 96 wieder begeistert! Die Kombination von Bordeaux-Rot mit Orange-Rot ist sehr gelungen und hat eine frische, dynamische Wirkung. Gut gefallen hat auch die Schnittführung mit Raglanarm und verschiedenen Teilungsnähten." © dpa
Platz 1: Borussia Dortmund. Jury-Begründung: "Unser Favorit! Das Trikot von Borussia Dortmund überzeugt in gelb! Bei dem körperbetonten Dress hat man kleine Details groß ins Spiel gebracht: das dezent eingesetzte Karomuster auf der Vorderseite sowie der doppellagige V-Ausschnitt überzeugen. DIe Farben des gesamten Trikots bilden eine harmonische Einheit - Logos, Sponsorenlabel und Trikotkontrastfarbe sind perfekt aufeinander abgestimmt. Doch nicht nur das Design - auch die Schnittführung und das hochwertige Material lassen nichts zu wünschen übrig." © dpa

Schon nach vier Minuten hätte der Favorit aus Bayern in Führung gehen müssen. Nach einem Fehler von Simon Schreder kam Werner völlig frei an den Ball, doch sein Schuss ging weit vorbei. Nicht nur deshalb stand er fortan im Blickpunkt. Nach einem Zweikampf mit Fabian Hergesell, der den Fuß etwas hoch hielt, blutete er stark am Ohr. Fortan spielte der Augsburger mit einem Kopfverband. Trotzdem köpfte er wenige Sekunden vor der Pause die Führung.

Sekunden nach dem Wechsel war dann wieder Werner zur Stelle. Wieder schraubte sich der 1,77 Meter große Augsburger in die Luft, doch diesmal traf er mit den Kopf nur den rechten Pfosten. Besser machte er es dann mit dem Fuß, sein abgefälschter Schuss senkte sich hinter dem Münsteraner Keeper Daniel Masuch ins Tor. Wenig später war Mölders nach Zuspiel von André Hahn mit dem Kopf zur Stelle.

Bis zum Doppelschlag hatten die vom neuen Trainer Ralf Loose gut eingestellten Münsteraner dem haushohen Favoriten Paroli geboten. Die Hausherren, die am 5. September ihren Trainer Pavel Dotschev freigestellt hatten, hatten sich den Pokalabend etwas anders vorgestellt. Münster, noch mit dem ehemaligen Bundesligaprofi auf der Bank, hatte in der ersten Runde den Zweitligisten St. Pauli ausgeschaltet.

Von Heinz Büse

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