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Nanu? Mittelkreis im DFB-Pokal-Halbfinale sieht ganz anders aus - Wegen der Ukraine

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Von: Christoph Gschoßmann

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Der Mittelkreis im DFB-Pokal-Halbfinale war wie ein Friedenszeichen gestaltet.
Der Mittelkreis im DFB-Pokal-Halbfinale war wie ein Friedenszeichen gestaltet. © Screenshot ARD

Ein starkes Zeichen für den Frieden auf der großen Fußball-Bühne: In Hamburg wurde der Mittelkreis für das Halbfinale umgestaltet.

München / Hamburg - Die Ukraine-Krise verändert in Europa Grundlegendes. Ein friedlicher Kontinent wird von einem Angriffskrieg erschüttert, der an vielen Stellen Solidarität mit dem angegriffenen Land, der Ukraine, hervorruft.

Ein weiteres Beispiel hierfür brachte am Dienstag der DFB-Pokal hervor: Die Linien des Fußballplatzes sind seit Jahrzehnten unverändert, doch auf dieser großen Bühne wollten der HSV und der DFB trotzdem ein Zeichen setzen: Aus dem Mittelkreis wurde für das Halbfinale gegen den SC Freiburg (Ticker), das in Deutschland im Free-TV übertragen wurde, kurzerhand ein Friedenszeichen. Dazu musste der Platzwart nur zwei rechteckig angeordnete Linien ziehen.

Reaktionen auf den Friedens-Mittelkreis: „Starkes Zeichen“

Auf Twitter wurde die Aktion von vielen gefeiert: „Der Mittelkreis heute, ein starkes Zeichen!“, kommentierte ein User, „Wie toll ist das Peace-Zeichen im Mittelkreis?!“, ein anderer. „Kann man dieses Peace-Zeichen im Mittelkreis nicht dauerhaft einführen? Hat doch was“, fragt ein weiterer.

Nicht aber alle verstehen die Verbindung: „Warum ist der Mittelkreis ein nach unten futternder Pacman?“

Fürs Spiel selbst hatten die zusätzlichen Linien natürlich keine Auswirkungen. Der Mittelkreis ist nur beim Anstoß relevant, hierbei darf die Mannschaft, die auf den Anstoß des Gegners wartet, diesen nicht betreten, bis der Ball rollt. (cg)

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