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DFB-Pokal: Hoffenheim im Viertelfinale

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Hoffenheim
Gylfi Sigurdsson (2.v.l) von Hoffenheim jubelt nach seinem Tor zum 1:0 mit Sejad Salihovic (3.v.l) , Andreas Ibertsberger (l), Isaac Vorsah (4.v.l) und Marvin Compper (r). © dpa

Sinsheim - 1899 Hoffenheim hat sich mit dem Einzug in das DFB-Pokal-Viertelfinale ein vorweihnachtliches Geschenk beschert und Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach endgültig die Festtage verdorben.

Dank eines ungefährdeten 2:0 (1:0)-Sieges zogen die Nordbadener am Dienstag zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte in die Runde der letzten Acht ein und sicherten sich damit eine Weihnachtsprämie von mindestens 1,2 Millionen Euro.

Vor 23 500 Zuschauern erzielten Gylfi Sigurdsson (35. Minute) und Demba Ba (63.) die Tore zum hochverdienten Erfolg. Für die Borussia setzte das Aus den negativen Schlusspunkt einer völlig verkorksten

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Hinrunde. Nur der Einsatz der Gäste stimmte, ansonsten gab es nichts, was Hoffnung für den Abstiegskampf in der Rückrunde machte. Hoffenheim genügte eine allenfalls durchschnittliche Leistung.

Das Wechsel-Gerede über Luiz Gustavo schien die Mannschaft nicht zu beeindrucken. Überraschend tauchte der vom FC Bayern umworbene Brasilianer in der Anfangsformation auf, nachdem sein Einsatz wegen Adduktorenproblemen fraglich war. Spekulationen, dass das Spiel sein letztes im 1899-Trikot sein könnte, trat Mäzen Dietmar Hopp entgegen. Er stellte bei “Bild.de“ klar, dass er trotz des Interesses des deutschen Rekordmeisters den 23 Jahre alten Defensivakteur nicht schon in der Winterpause ziehen lassen werde.

Gustavo & Co. begannen schwungvoll, doch an Möglichkeiten mangelte es lange. Die Gladbacher, die mit 47 Gegentreffern die schlechteste Abwehr der Bundesliga stellen, konzentrierten sich auf die Deckung, nach vorn lief aber nichts. Zunächst ging die Defensiv-Taktik auf. Nur Demba Ba (26.) konnte die Gäste einmal schrecken, als er einen Pass von Sebastian Rudy einen Meter vor dem Tor verpasste.

Dass die Borussen dennoch vor der Pause in Rückstand gerieten, lag nicht an Hoffenheims Spielkunst, vielmehr verhalf Keeper Christofer Heimeroth dem Gegner zur Führung. Statt beim Freistoß von Sigurdsson (35.) in der Torwartecke zu bleiben, ging er einen Schritt in die Mitte, der Ball segelte ungehindert an ihm vorbei.

Nach hatte Hoffenheim zwar durch Boris Vukcevic (47.) die erste Chance in Halbzeit zwei, doch die Borussen spielten nun endlich mutiger nach vorn. Gefährlich waren sie nicht. 1899 lauerte indes auf Konter. Ein Treffer der Hoffenheimer wurde nach einiger Verwirrung aberkannt, weil Ba (53.) einen Schuss von Salihovic klar im Abseits liegend unhaltbar abgefälscht hatte.

Zehn Minuten später beendeten die Gastgeber das Aufbäumens des Teams von Niederrhein. Nach einem Eckball traf Ba umringt von drei tatenlos zuschauenden Gladbachern aus kurzer Entfernung. Das war die Entscheidung. Die bemitleidenswerten Gäste bemühten sich weiter - doch zu mehr waren sie nicht fähig.

dpa

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