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Schalke hofft dank Farfán weiter auf Pokal-Titel

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Schalke Augsburg
Nando Rafael (re.) von Augsburg und Peer Kluge von Schalke kämpfen um den Ball. © dpa

Augsburg - Jefferson Farfán hat dem FC Schalke die Titelchance im DFB-Pokal erhalten. Der Peruaner sorgte mit seinem Treffer in der 84. Minute für den glücklichen Sieg beim Zweitliga-Spitzenreiter FC Augsburg.

Nach dem eindruckvollen Bundesliga-Endspurt bot das Team von Trainer Felix Magath am Dienstagabend aber eine über weite Strecken schwache Leistung. Dank des effizienten Auftritts und Farfáns Treffsicherheit konnte sich Magath dennoch nach dem 1:0 (0:0)-Sieg freuen: Durch den Einzug ins Cup-Viertelfinale erhält der Club garantierte 1,2 Millionen Euro an TV-Einnahmen.

Vor dem letzten Spiel des Jahres hatte der S04-Coach seinen Profis eine längere Weihnachtspause in Aussicht gestellt: “Wenn sich die

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Spieler Urlaub verdienen, dann bekommen sie ihn auch.“ Doch trotz der Motivationsspritze fand der Champions-League-Achtelfinalist bei nasskalten Bedingungen vor 30 660 Zuschauern in der ausverkauften Impuls-Arena offensiv zunächst überhaupt nicht statt. Zu zaghaft im Auftreten, zu ungenau im Passspiel - Schalke agierte lange erschreckend harmlos und entwickelte keinerlei Zug zum Tor. Und das, obwohl Magath die Startelf vom 3:0 in Köln aufgeboten hatte und der zuletzt überragende Stürmerstar Raúl, der die Vorarbeit zu Farfáns Siegtor gab, sein Pokal-Debüt feierte.

Die etwas aktiveren Augsburger ließen in der zerfahrenen Partie mit vielen Unterbrechungen keinen Klassenunterschied erkennen. Dem Halbfinalisten der Vorsaison fehlte aber die Durchschlagskraft aus dem Spiel heraus, zudem kamen die Standards zu unpräzise. Und so blieben die beiden Torhüter Manuel Neuer und Simon Jentzsch im ersten Durchgang komplett beschäftigungslos. Die beste Chance hatte noch FCA-Angreifer Stephan Hain (23. Minute) nach einer Einzelaktion.

Nach der Pause kamen die Gäste etwas bemühter aus der Kabine. Doch auf dem rutschigen Rasen fand der Favorit lange kein Mittel, um Augsburgs Defensive um den starken Innenverteidiger Gibril Sankoh in Verlegenheit zu bringen. Es dauerte bis zur 59. Minute, ehe Raúl nach einer Kombination über Peer Kluge und Klaas-Jan-Huntelaar die erste Schalker Chance weit neben das Tor setzte.

Die Hausherren, bei denen Trainer Jos Luhukay seinen “Notnagel“ Michael Thurk nach Verletzungspause einwechselte (75.), verlegten sich im zweiten Durchgang vermehrt aufs Kontern. Fast wäre dieses Konzept aufgegangen. Nach einem Pass von Daniel Brinkmann tauchte Tobias Werner (65.) in abseitsverdächtiger Position alleine vor Neuer auf, der Schalke mit einer starken Parade vor dem Rückstand bewahrte. Zehn Minuten später rettete der Nationalkeeper mit einem Reflex gegen Thurk ein zweites Mal.

Auf der Gegenseite strich erst ein Raúl-Kopfball (70.) knapp vorbei, dann rettet Axel Bellinghausen (77.) auf der Linie. Sechs Minuten vor dem Ende sorgte dann Farfán für Jubel im Schalker Lager. Nach einem Pass von Raúl war der Flügelflitzer zur Stelle und traf zum Siegtreffer ins lange Eck.

dpa

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