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Corona-Aufregung beim DFB? Thomas Müller „spioniert“ auf der PK - Und redet Klartext

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Von: Manuel Bonke, Philipp Kessler

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Nationalmannschaft, WM-Qualifikation, Pressekonferenz vor dem Spiel gegen gegen Liechtenstein. Stürmer Thomas Müller gibt eine Pressekonferenz
Thomas Müller sorgte bei der Pressekonferenz vor dem WM-Qualispiel gegen Liechtenstein für einige Lacher. © Swen Pförtner / dpa

Die Corona-Aufregung beim DFB scheint Thomas Müller nicht zu beunruhigen. Bei der Pressekonferenz vor dem WM-Qualispiel gegen Liechtenstein gab sich der FC-Bayern-Star humorvoll.

München - Thomas Müller ist immer für einen Spaß zu haben – sogar angesichts der Corona-Sorgen beim DFB! Als der Bayern-Star den Volkswagen-Pavillon betrat, hörten die anwesenden Journalisten noch der Pressekonferenz von Hansi Flick zu. Was sie nicht merkten: Während sie die Worte des Bundestrainers in ihre Laptops tippten, warf Müller über ihre Schultern hinweg einen prüfenden Blick auf ihre Notizen. Das Video, das davon danach die Runde machte, sorgte für einige Lacher.

Typisch Müller! Selbst in der aktuellen Situation der deutschen Nationalmannschaft ist er für den ein oder anderen Schmunzler gut.

Corona-Lage beim DFB: Thomas Müller reagiert mit Humor

Als der Bayer nach Flick das Pressepult betrat, ließ er den mittleren Stuhl, von dem sich Flick kurz zuvor erhoben hatte, frei und hielt so demonstrativ und mit einem Augenzwinkern den Corona-Abstand zu Uli Voigt (69) ein, der DFB-Pressesprecher Jens Grittner (51) bei den Länderspielen ersetzt.

Angesprochen auf die Stimmung innerhalb der Nationalmannschaft nach den Covid-Nachrichten am Dienstag, sagte Müller in typischer Manier: „Mit der Stimmung sehe ich überhaupt kein Problem. Wir sind alle professionelle Fußballspieler. Ich glaube auch, dass Sie jetzt nach dem Corona-Wirbel auch keine Probleme hatten, Artikel in die Tastatur zu tippen. Dann wären Sie da der Falsche…“

Thomas Müller zur Corona-Aufregung beim DFB: „Weiß nicht, was wir da immer so rumtun“

Generell verstehe er das ganze Tamtam nicht, ließ er durchblicken. „Man darf das auch nicht überdramatisieren. Damit ist die ganze Gesellschaft konfrontiert. Jeder Mensch hat das im Tagtäglichen – im Arbeitsleben und im Privaten“, meinte der Angreifer. „Ich weiß nicht, was wir da immer so rumtun. Wir haben ein gutes Training absolviert und sind bereit fürs Spiel. Das ist ganz klar.“ Professionell, auf den Punkt – und mit Lacher-Garantie. Dieser Auftritt war wieder typisch Müller.

Vor Müller erklärte Bundestrainer Hansi Flick die verzwickte Corona-Lage. Es ging auch um das Thema Impfpflicht. (pk/bok)

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