Kampf um 12 Restplätze ist eröffnet

Nur elf Nationalspieler sind bei der Euro sicher dabei

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Nicht alle auf diesem Bild haben ihr Ticket nach Frankreich schon sicher.

München - Nach der Quali-Qual hat Löw nun die Qual der Wahl. Wer erhält ein Ticket für die EM? Die tz gibt einen Überblick.

Die überraschende Erkenntnis: Nur elf der 23 Weltmeister dürfen sich sicher sein, dass sie auch in Frankreich dabei sind.

Sie sind gesetzt 

An Manuel Neuer führt kein Weg vorbei. Jerome Boateng und Mats Hummels sind als Innenverteidiger ebenfalls Fixpunkte. Einen Platz dahinter rangiert in der Hierarchie mittlerweile ­Shkodran Mustafi. Löw will den 23-Jährigen weiter aufbauen. Im defensiven Mittelfeld sind Bastian Schweinsteiger und Toni Kroos erste Wahl. Auch Sami Khedira (Muskelfaserriss) wird zurückkehren. Komplettiert wird das gesetzte Sechser-Quartett von Ilkay Gündogan. Der Dortmunder ist einer von zwei Spielern, die auch ohne das Etikett Weltmeister in Frankreich dabei sein werden. Der andere ist Marco Reus.

An der korrekten Aussprache des Ortes Évian-les-Bains können zudem Thomas Müller, Mesut Özil, Mario Götze und Lukas Podolski bereits arbeiten. Letzterer bekommt die EM als Abschiedsgeschenk.

Sie müssen zittern

Hinter Neuer kämpfen Marc-André ter Stegen (23), Bernd Leno (24) und Ron-Robert Zieler (26) um zwei Plätze. Die beiden Youngster haben die Nase vorn, werden sich aber stabilisieren müssen, damit das so bleibt. Benedikt Höwedes muss sich nach langer Verletzungspause zurückkämpfen. Sein größter Konkurrent ist Antonio Rüdiger (AS Rom). Rechts hinten haben weder Emre Can noch Matthias Ginter überzeugt. Links schien sich Jonas Hector festgespielt zu haben, dann patzte er in Irland und gegen Georgien. Sebastian Rudy stand bei beiden Spielen im Aufgebot, hat aber zuletzt sogar seinen Stammplatz in Hoffenheim verloren. Aussichtsreicher sind im Dreikampf um maximal ein weiteres Sechser-Ticket Lars Bender und Christoph Kramer.

Offensiv hat Löw noch drei Plätze zu vergeben: Max Kruse hat für sich geworben, André Schürrle zuvor eher darum gebettelt, nicht nach Frankreich mitgenommen zu werden. Der dritte Wolf, Julian Draxler, wird sich beim VfL steigern müssen. Bessere Karten hat Karim Bellarabi. Auch Kevin Volland wird 2016 ziemlich sicher ein Turnier spielen. Möglicherweise aber das in Brasilien: bei Olympia in Rio.

Sie dürfen hoffen

Wenn drei sich streiten, freut sich vielleicht der vierte. Kann Keeper Kevin Trapp in Paris auftrumpfen, könnte er sich noch an ter Stegen, Leno und/oder Zieler vorbeischummeln. Derweil geht die Suche nach einem passenden Außenverteidiger weiter. Rechts trumpfte in der Bundesliga zuletzt Herthas Mitchell Weiser auf, links bleibt Marcel Schmelzer ein Konkurrent von Hector.

In der Offensive könnten die Schalker Max Meyer oder Leroy Sané für einen Schuss Unbekümmertheit sorgen. Auf den (langen) Zettel des Bundestrainers spielten sich zuletzt auch der Mainzer Yunus Malli und der Stuttgarter Daniel Didavi. Und ganz vorne? Einen echten Mittelstürmer nominierte Löw seit dem Rücktritt von Miroslav Klose kein einziges Mal. Gut ging das nicht. Es könnte die Chance für Mario Gomez sein.

fa

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