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Keine Experimente, keine Ausreden!

Gegen Georgien rücken vier Bayern-Stars ins DFB-Team

Tiflis - Nach dem durchwachsenen Testspiel gegen Australien kehren gleich vier Stars des FC Bayern in die DFB-Elf zurück. Gegen Georgien gilt es Punkte zu holen für die EM-Qualifikation.

Beim DFB versuchte man es kurz vor dem Abflug von LH 342 in Richtung Tiflis mit Entschlossenheit. Co-Trainer Thomas Schneider hatte sich vor dem Training für ein paar Worte eingefunden, sagen konnte er dabei aber eigentlich nichts. Ob Dreierkette oder Viererkette, mit welcher Ausrichtung und Taktik man in Georgien vorgeht – kein Kommentar. Nur eine klare Ansage: „Wir stehen nach den bisherigen Ergebnissen zwar etwas unter Druck, fahren aber dennoch voller Selbstvertrauen nach Tiflis“, so der Banknachbar von Trainer Jogi Löw. „Wir werden dort die Punkte holen.“

Eingroßes Optimismus-Plus kommt dabei vor dem Spiel am Sonntag (18 Uhr, RTL) aus München. Nach dem durchwachsenen Testspiel gegen Australien kehren gleich vier Stars des FC Bayern in die Mannschaft zurück: Abwehrstabilisator Jerome Boateng, Mittelfeldmotor Bastian Schweinsteiger, Tor-Garant Thomas Müller. Und für alle Fälle, im Tor, Manuel Neuer. Dass er seine Schleimbeutelentzündung im Knie ausgestanden hat, konnte Co-Trainer Schneider genauso bestätigen wie die Annahme, dass Neuer kein Patzer wie zuletzt bei den Bayern unterläuft. „Er patzt ja nur gegen Gladbach, das ist ja bekannt. Von daher gehen wir davon aus, dass er am Sonntag ein sehr, sehr gutes Spiel machen wird.“

Keine Experimente, keine Ausreden lautet also die DFB-Devise.

Georgiens Trainer Tskhadadze im Stadion von Tiflis.

Ein anderer FCB-Star sitzt nur auf der Couch, oder im Sessel, oder vielleicht bevorzugt er auch eine liegende Position: Holger Badstuber. Der Verteidiger reiste am Freitag wegen anhaltender Probleme im Hüftbeuger ab. Zwar sprach Schneider von einer „reinen Vorsichtsmaßnahme“, dennoch dürfte man sich bei den Roten sorgen: Am nächsten Samstag steht das prestigeträchtige Duell beim BVB an – ob Badstuber rechtzeitig dafür in die Spur findet, ist fraglich. Nach dem Australienspiel hatte er noch Spielszenen von sich im Internet gepostet, garniert mit den Worten: „Super Gefühl, wieder im Trikot des DFB-Teams spielen zu dürfen!“ Nun der Rückschlag, die Euphorie ist verflogen. Neben Badstuber fehlt in Georgien auch Karim Bellarabi. Der Leverkusener reiste mit einer Erkältung aus Frankfurt ab.

Beim DFB geht man nicht davon aus, dass der Weltmeister nachhaltig strauchelt in seiner Quali-Gruppe. Im Hintergrund laufen bereits die Planungen für das EM-Turnier in Frankreich – so zum Beispiel die Suche nach einem Quartier. Laut tz-Informationen rückt man dabei von einer Anlage am Meer wie in Brasilien ab. Angedacht ist eine Unterkunft im Großraum Paris, also sehr zentral im Nachbarland. Klingt insgesamt nicht nach dem Wohlfühl-Paket irgendwo an der Cote d’Azur. Aber dass es nicht nur Wohlfühl-Erlebnisse gibt beim DFB, erlebt man ja gerade schon auf dem Weg zu dieser Europameisterschaft.

mic

Rubriklistenbild: © dpa

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