WM-Held von 2014

DFB-Comeback von Mario Götze? Ex-Nationalspieler im ZDF-Sportstudio vielsagend: „Wenn der Jogi das sagt“

Mario Götze blüht im Moment regelrecht auf. Bei seinem neuen Klub in Eindhoven scheint er die Spielfreude zurückgewonnen zu haben. Ist er daher wieder ein Kandidat für die Nationalmannschaft?

  • Mario Götze wechselte im Sommer zur PSV Eindhoven.
  • In den Niederlanden liefert er aktuell ab - weswegen er auch wieder eine Option fürs DFB-Team sein könnte.
  • Was Bundestrainer Löw und Götze selbst zu einem Comeback sagen.

Eindhoven - Als die deutsche Nationalmannschaft am Samstag 3:1 gegen die Ukraine gewann, war Mario Götzes letztes Länderspiel exakt drei Jahre her. Im Testspiel gegen Frankreich wurde der WM-Held von 2014 in der Schlussphase eingewechselt und bereitete prompt den 2:2-Ausgleich vor. Seitdem spielt der Offensivmann in den Überlegungen von Bundestrainer Jogi Löw jedoch keine Rolle mehr.

Mario Götze: Wechsel zur PSV Eindhoven - Aufblühen in Holland

Götze ging im Sommer einen eher ungewöhnlichen Schritt und wechselte von Borussia Dortmund zur PSV Eindhoven. Weg von der heimischen Eliteliga hin in die eher unter dem Radar fliegende Eredivisie. Bislang scheint sich diese Entscheidung jedoch vollends auszuzahlen. In sechs Spielen für seinen neuen Klub gelangen dem 28-Jährigen bereits drei Treffer.

Auch dank des früheren Bayern-Profis läuft es bei der PSV im Moment. Die Mannschaft von Roger Schmidt rangiert zwei Punkte hinter Tabellenführer Ajax Amsterdam auf Platz drei. Götze scheint in den Niederlanden angekommen zu sein. Ist er in Zukunft auch wieder eine Option fürs DFB-Team?

Ballsicher, technisch versiert und auch ein bisschen frech: Mario Götze scheint aktuell an vergangene Tage anknüpfen zu können. Auch gegen Willem II Tilburg konnte er sich in die Torschützenliste eintragen

Mario Götze: Comeback im DFB-Team? „Wir verlieren auch ihn nicht aus den Augen“

Angesichts der schwankenden Leistungen der deutschen Fußballnationalmannschaft muss sich Löw immer wieder mit Kritik auseinandersetzen. Zuletzt ging es dabei auch um die Nominierung seines Kaders. Während vehement eine Rückkehr des degradierten Weltmeistertrios um Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller gefordert wird, wurden zuletzt auch die Stimmen nach einem Götze-Comeback lauter.

Im Vorfeld der Ukraine-Partie ließ Löw durchblicken, dass die Karriere von Mario Götze im DFB-Team noch nicht beendet sein muss. „Wir verlieren auch ihn nicht aus den Augen, ganz klar“ meinte der Coach gegenüber dem Sportbuzzer, und ergänzte im ZDF: „Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass er so einen guten Start erwischt hat - mit Toren. Man spürt, dass er seine Leichtigkeit und seine Spielfreude wieder entdeckt hat. Man muss ihm aber die Zeit geben. Er hat lange, lange nicht gespielt. Er hat eine sehr, sehr gute Technik. Aber jetzt war er kein Thema.“ Ob sich das bald ändert?

Mario Götze: Rückkehr in die Nationalmannschaft? „Wenn der Jogi das sagt“

Götze selbst weiß seine gegenwärtige Situation gut einzuschätzen. Angesprochen auf eine mögliche Rückkehr sagte der gebürtige Memminger im ZDF-Sportstudio: „Wenn der Jogi das sagt, dann ist es vielleicht schon möglich (lacht). Ich bin am Ende aber nicht derjenige, der darüber entscheidet. Für mich ist es aber natürlich schön, wenn er (Löw, d. Red.) sich über mich äußert. Und dies auch positiv tut.“ Götze bestätigte zudem, „immer mal wieder“ im Kontakt mit Löw zu sein. Vielleicht ruft der Bundestrainer demnächst ja einmal durch. (as)

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