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DFB verschläft Top-Torjäger Allagui

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Sami Allagui trifft für Greuther Fürth nach Belieben - für den DFB aber nicht.
Sami Allagui trifft für Greuther Fürth nach Belieben - für den DFB aber nicht. © dpa

Fürth - Tunesien war schneller als Deutschland, und der DFB hat Sami Allagui die nicht vorhandene Wahl leichter gemacht.

„Mein Traum war es schon immer, irgendwann mal Nationalspieler zu werden“, schwärmt der Deutsch-Tunesier: „Wenn die Nominierung kommt, werde ich zusagen. Ich freue mich sehr und bin stolz, wenn ich erstmals für das Heimatland meiner Eltern spielen darf.“ Im vorläufigen Kader für das Freundschaftsspiel der Nordafrikaner gegen Ghana steht Allagui schon. Nur die endgültige Einladung liegt noch nicht im Briefkasten.

Der DFB braucht sich auf jeden Fall keine Hoffnung mehr auf Einsätze des 22-Jährigen machen. „Jetzt ist es zu spät“, sagte Allagui gegenüber den Nürnberger Nachrichten. SpVgg-Manager Rachid Azzouzi kann die Gemütslage seines Spielers verstehen. Dem DFB sei ein „klares Versäumnis“ unterlaufen.

Quelle: tz

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