„Hätte gerne seinen linken Huf“

Weltmeister-Double? Robin Gosens lacht über kuriosen Vergleich - „Mir schreiben so viele Leute ...“

Robin Gosens Pressekonferenz
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DFB-Spieler Robin Gosens wird auf seine Ähnlichkeit mit einem Weltmeister hingewiesen

Robin Gosens gehört zum EM-Aufgebot. Wie der Verteidiger bei einer Pressekonferenz zugibt, wird er im DFB-Dress auf seine Ähnlichkeit zu einem Rio-Weltmeister hingewiesen.

München/Seefeld - Als Außenverteidiger soll er bei der kommenden Europameisterschaft Ronaldo, Mbappé und Co. stoppen, doch bei der DFB-Pressekonferenz musste Robin Gosens einen Weltmeister-Vergleich abwehren. Der 26-Jährige kann zwar erst auf sechs Länderspiel-Einsätze zurückblicken, trotzdem wird er schon mit einem Weltmeister verglichen. Weniger wegen seiner Spielweise, sondern aufgrund seines Aussehens.

Robin Gosens, der Poldi-Doppelgänger?

Bei der DFB-Pressekonferenz am 4. Juni wird Gosens auf seine angebliche Ähnlichkeit mit Weltmeister Lukas Podolski hingewiesen. Ein Vergleich, der Gosens wohl nicht zum ersten Mal zu Ohren kommt. „Mir schreiben so viele Leute, dass ich aussehe wie Lukas Podolski“, erzählt er lachend. Der Außenverteidiger nimmt es mit Humor. Amüsiert ergreift er die Gelegenheit, um auf die Leistungen Lukas Podolskis zu verweisen. Der Vergleich freue ihn, wenn er „fußballerisch“ wäre. Podolski habe eine „gigantische Karriere“ hingelegt, betont Gosens. Dass die beiden zum Verwechseln ähnlich seien, findet Gosens nicht. „Ich sehe die Ähnlichkeit nicht unbedingt“, stellt der 26-Jährige klar.

Auch die Spielpositionen Gosens‘ und Podolski unterscheiden sich. Während der Bergamo-Akteur in der Abwehr aufläuft, war Podolski jahrelang für den DFB als Stürmer aufgestellt - und hat dabei offenbar Eindruck hinterlassen: „Ich würde gerne seinen linken Huf haben“, gibt Gosens im Hinblick auf die Abschluss-Stärke Podolskis zu.

Rio-Weltmeister Lukas Podolski spielte zuletzt für Antalyaspor in der Türkei

Robin Gosens soll Abwehr-Schlamassel lösen

Bei der kommenden Europameisterschaft werden wohl weniger die Abschlüsse Gosens‘ gefragt sein. Als Außenverteidiger soll er die Schwachstelle in der DFB-Elf ausbessern. In den vergangenen Jahren probierte Joachim Löw mit unterschiedlichen Formationen und Spielern, doch der Mangel von erfahrenen DFB-Spielern auf den defensiven Außen bleibt bestehen.

Während das defensive Mittelfeld um Toni Kroos, Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Ilkay Gündogan und Emre Can mehrfach besetzt ist, sollen es auf den defensiven Außenbahnnen Robin Gosens, Marcel Halstenberg, Lukas Klostermann, Christian Günter oder Matthias Ginter richten. Am 15. Juni stehen Gosens und Co. vor der ersten Belastungsprobe. Dann prüft Weltmeister Frankreich die Abwehrkette. (jjf)

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