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Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

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Leroy Sané
Der Ball liegt im Netz: Torschütze Leroy Sané läuft am Tor vorbei. © Christian Charisius/dpa

Neuer: Der Kapitän erlebte einen ereignislosen Abend. Rückte oft bis an den Mittelkreis auf, musste sich warmhalten.

Hofmann: Der Gladbacher war rechts hinten nicht gefordert und konnte seine offensiven Stärken ausspielen. Suchte auch den Abschluss, nach 45 Minuten war Schluss.

Rüdiger: Erneut mit großer Präsenz als Abwehrchef, leistete sich aber ein Foul zur zweiten Gelben Karte in der Qualifikation - ist in Armenien gesperrt.

Kehrer: Vertrat den mit Corona infizierten Niklas Süle in der Innenverteidigung. Da aufmerksam und ein umsichtiger Ballverteiler.

Günter: Der Rückkehrer leitete mit einer scharfen Hereingabe das Eigentor zum 2:0 ein (20.), hatte auf der linken Seite viel Raum und nutzte die Chance zum Vorspielen.

Goretzka: Der Bayern-Star wurde in der Anfangsphase böse von Jens Hofer mit dem Fuß am Hals getroffen. Konnte seine Dynamik gegen tief stehende Gäste kaum einbringen, brauchte er aber auch nicht. Zur zweiten Halbzeit ausgewechselt.

Gündogan: Sicher beim Foulelfmeter zu deutschen Führung (11.), traf zudem per Kopfball die Latte (18.). Mit etwas mehr Genauigkeit wären mehr Tore für den Manchester-Profi drin gewesen.

Baku: Bei seinem Heimspiel in Wolfsburg sichtlich engagiert. Der 23-Jährige suchte immer wieder den Weg in den Strafraum. Traumtor zum 7:0 (80.).

Reus: Als zentraler Mann der Offensive immer anspielbar, machte auch sein Tor (23.) und war Vorbereiter. Hier und da Missverständnisse mit den Nebenmännern.

Sané: Suchte mit großer Spielfreude immer wieder den Zweikampf, mit gutem Laufweg vor seinem Tor zum 3:0 (22.), stand beim 4:0 (49.) genau richtig. Applaus bei der Auswechslung (64.).

Müller: War als Lückenfinder fest eingeplant, nach der hohen Führung nach einer halben Stunde war das nicht mehr nötig. Dennoch wichtiger Anführer und Torschütze zum 6:0 (76.) und 8:0 (86.).

Nmecha: Der junge Debütant durfte eine Halbzeit lang vor seinem Heimpublikum ran. Traf den Pfosten (56.) und sorgte für Unruhe.

Neuhaus: Kam zur zweiten Halbzeit für Goretzka als Ballverteiler vor der Abwehr. Ließ seine starke Technik aufblitzen, Vorbereiter zum 6:0.

Volland: Der Nachnominierte kam mit seiner Einwechslung (64.) zu seinem 14. Länderspiel-Einsatz. Suchte die Lücke, fand keine mehr.

Arnold: Durfte in seinem Heimstadion ab der 64. Minute auch noch sein zweites Länderspiel seit 2014 genießen. Sehr engagiert.

Ginter: Kam in der 72. Minute für Kehrer. In der Abwehr nicht mehr gefordert, leitete mit einem Kopfball nach einer Ecke das 6:0 ein (76.). dpa

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