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Die Eintracht will den FC Bayern zum Auftakt ärgern

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Eintracht-Coach
Sinnt über die beste Taktik nach, um den FC Bayern zum Bundesliga-Auftakt zu ärgern: Frankfurts Trainer Oliver Glasner. © Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa

Oliver Glasner rechnet sich mit Eintracht Frankfurt im Eröffnungsspiel der 60. Saison in der Fußball-Bundesliga gegen Rekordmeister FC Bayern München durchaus etwas Zählbares aus.

Frankfurt/Main - „Ich denke, dass die Bayern über die gesamte Saison wieder die Nase vorne haben werden, weil sie eine richtig tolle Mannschaft haben. Aber wir hissen nicht die weiße Fahne, sondern werden alles daransetzen, mit einem Heimsieg in die Saison zu starten. In einem Spiel ist es immer möglich zu gewinnen, gegen jede Mannschaft der Welt“, sagte der Trainer des Europa-League-Gewinners.

Vor der Partie am 5. August (20.30 Uhr/Sat.1 und DAZN) grübelt Glasner noch über die beste Taktik. „Es wäre eine Überlegung, das Zentrum noch mehr zu verdichten. Es ist noch nicht alles final. Wir setzen uns mit den Analysten zusammen, lassen die Köpfe rauchen - und am Freitag wird weißer Rauch aufsteigen“, sagte der 47 Jahre alte Österreicher.

Die gesamte Mannschaft freue sich auf den Auftakt, der in rund 200 Ländern übertragen wird. „Die ganze Welt schaut zu. Dem möchten wir gerecht werden, aber in erster Linie geht es um unsere eigene Leistung“, sagte Glasner und kündigte an: „Wir wollen die Bayern beschäftigen und ins Laufen bringen.“

Glasner: Mané tut der Bundesliga gut

Der Wechsel von Sadio Mané vom FC Liverpool zum FC Bayern München tut nach Ansicht von Glasner der gesamten Fußball-Bundesliga gut. „Er spielt seit vielen Jahren auf Topniveau. Dass es jetzt für einen deutschen Verein möglich ist, einen Spieler vom FC Liverpool loszueisen, zeigt, dass die Bundesliga weiter hochattraktiv ist“, sagte Glasner.

Glasner kennt Mané, der unlängst zu „Afrikas Fußballer des Jahres“ gekürt wurde, aus seiner Zeit als Co-Trainer bei RB Salzburg. „Als ich ihn vor zehn Jahren kennengelernt habe, war er noch ein ganz junger Bursche, der in Frankreich gerade von der zweiten in die dritte Liga abgestiegen war. Er war damals schon sehr talentiert, selbstbewusst und ehrgeizig und hatte immer eine klare Idee. Dass er solch eine Weltkarriere starten würde, war aber nicht absehbar“, erzählte der 47-Jährige.

Mané war nach der gemeinsamen Zeit in Salzburg (2012-2014) in die englische Premier League gewechselt. Erst zum FC Southampton, 2016 dann zu Jürgen Klopp nach Liverpool. Beim FC Bayern soll der 30 Jahre alte Senegalese nun den Abgang von Toptorjäger Robert Lewandowski kompensieren. „Mich freut es riesig, dass Sadio in der Bundesliga ist“, sagte Glasner. dpa

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