Die Netten waren besser ...

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Christopher Reinhard (Ingolstadt) im Zweikampf gegen den Hamburger Filip Trojan

Hamburg - Eigentlich ist Thorsten Fink ja Fan des Kiez-Klubs. „Der FC St. Pauli ist ein sympathischer Verein“, sagte der Ingolstädter Trainer bei eyeP.tv.

„Ich glaube, ich habe von meiner eigenen Kohle 50 Retter-T-Shirts gekauft, um den Verein zu retten.“ Vor viereinhalb Jahren konnte der damalige Regionalligist St. Pauli nur überleben, weil er 150 000 Retter-Shirts verkaufte.

Am Sonntag war Fink natürlich nicht Fan des Kiez-Klubs. Denn mit seinen Ingolstädtern musste er am Millerntor ran. Der FCI verlor mit 0:1 (0:1) – die netten Kiez-Kicker waren besser… Alexander Ludwig sorgte per Handelfmeter für das Tor des Tages (44.). Vor 21 400 Zuschauern am Millerntor erspielte sich Ingolstadt in der Anfangsphase leichte Vorteile, nach etwa 20 Minuten kam St. Pauli dann besser in die Partie und übernahm die Kontrolle.

Und während St. Pauli als Tabellenfünfter wieder in Richtung erste Liga schielen darf, haben die Ingolstädter nur noch drei Punkte Vorsprung auf Rang 16, den Relegationsplatz. Für FCI-Sportdirektor Harald Gärtner war’s am Tage seines 40. Geburtstages keine fröhliche Rückkehr nach Hamburg. Der ehemalige Zweit-und Regionalligaspieler war in St. Pauli 2003 als Co-Trainer eingestiegen und wurde dann später auch noch Sportdirektor.

Quelle: tz

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