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Baumann übernimmt Verantwortung  für Drohneneinsatz in Hoffenheim

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Bremens Sport-Geschäftsführer Frank Baumann entschuldigt sich bei Hoffenheim.
Bremens Sport-Geschäftsführer Frank Baumann entschuldigt sich bei Hoffenheim. © dpa / Klaus-Dietmar Gabbert

Das Abschlusstraining von 1899 Hoffenheim wurde von den Bremern mit einer Drohne beobachtet. Der Klub hat die Polizei eingeschaltet. Jetzt entschuldigt sich Baumann.

Update vom 21. Dezember 2018:

Drei Tage nach dem Einsatz einer Spionage-Drohne beim Abschlusstraining der TSG Hoffenheim hat Werder Bremens Sport-Geschäftsführer Frank Baumann die Verantwortung für diese umstrittene Maßnahme übernommen. "Sollte die Aktion in Hoffenheim zu einer gewissen Verunsicherung auf dem Trainingsplatz geführt haben, dann möchten wir uns dafür entschuldigen", erklärte der Ex-Nationalspieler am Freitag.

Nach dem 1:1-Unentschieden zwischen den beiden Bundesligamannschaften am Mittwoch im Weserstadion hatten die Gäste eher entspannt auf das Vorgehen der Hanseaten reagiert. "Ob da einer hinter einem Baum sitzt oder eine Drohne fliegt, ist mir egal", sagte Jung-Nationalspieler Nico Schulz, Trainer Julian Nagelsmann ergänzte: "Ich nehme das niemandem grundsätzlich übel."

Spionageeinsatz in der Bundesliga? Drohne beobachtet Abschlusstraining - Polizei ermittelt

Zuzenhausen - Weil beim Abschlusstraining für das Spiel gegen Werder Bremen eine fremde Drohne über den Trainingsplatz geflogen ist, hat Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim die Polizei eingeschaltet. Sie habe bereits die Ermittlungen aufgenommen, erklärte Clubsprecher Holger Kliem auf der Homepage der Hoffenheimer. Der mutmaßliche Drohnenpilot sei von Vereinsmitarbeitern ausfindig gemacht worden, hieß es weiter.

Trainer Julian Nagelsmann hatte im September 2016 berichtet, dass er selbst zur Beobachtung der Übungseinheiten zunächst testweise eine Drohne einsetzen lasse, die über dem Trainingsgelände in Zuzenhausen schwebt. Am Dienstag handelte es sich allerdings um ein bislang nicht bekanntes Flugobjekt.

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dpa/SID

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