34. Spieltag - alle Entscheidungen

Düsseldorf steigt ab - Schalke jubelt

+
Düsseldorf muss wieder in die 2. Bundesliga, Schalke spielt in der Qualifikation zur Champions League.

Berlin - Fortuna Düsseldorf steigt nach nur einem Jahr wieder ab, 1899 Hoffenheim schaffte das Wunder von Dortmund. Schalke behält im Duell gegen Freiburg die Nerven - die Zusammenfassung des 34. Spieltags:

Hoffenheim kann sich in zwei Relegationsspielen gegen den 1. FC Kaiserslautern doch noch den Verbleib im Oberhaus sichern. Der FC Augsburg brachte sich am letzten Spieltag der Jubiläumssaison durch den 3:1-Sieg über Absteiger SpVgg Greuther Fürth in Sicherheit. Die Fortuna verlor am Samstag bei Hannover 96 mit 0:3 und fiel zum Saisonfinale auf Platz 17 zurück. Hoffenheim gelang durch ein nicht für möglich gehaltene 2:1 bei Champions League-Finalist Borussia Dortmund der Sprung auf Rang 16.

Durch den 2:1-Sieg beim direkten Konkurrenten SC Freiburg sicherte sich der FC Schalke 04 als Vierter die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League. In der Europa League gehen in der kommenden Saison die unterlegenen Breisgauer und Eintracht Frankfurt an den Start. Die Hessen behaupteten mit dem 2:2 gegen den VfL Wolfsburg Rang sechs.

Zum Bundesliga-Abschied von Trainer Jupp Heynckes zeigte sich Bayern München spendabel. Aber trotz drei Gegentoren in den ersten zehn Minuten gewann der Meister die Generalprobe für das deutsche Final-Duell in der Champions League noch mit 4:3 bei Borussia Mönchengladbach. Endspielgegner Dortmund blamierte sich mit der Heimniederlage gegen Hoffenheim.

Augsburg behält die Nerven

Im Fernduell um den Klassenverbleib mit Düsseldorf bewies Augsburg Nervenstärke. Durch Treffer von Tobias Werner (30. Minute), Jan-Ingwer Callsen-Bracker (55.) und Dong-Won Ji (75.) bei einem Gegentor von Florian Trinks (62.) gewannen die Schwaben ihr Abstiegs-Endspiel gegen Fürth und krönten ihre starke Rückrunde mit dem Sprung auf Platz 15.

Dagegen setzte die Fortuna in Hannover ihre schwarze Serie fort und blieb nach Gegentoren von Mame Diouf (36.) und Didier Ya Konan (61./76.) zum zwölften Mal nacheinander sieglos. Die Hoffnung der Düsseldorfer auf die Relegation zerstörte in der Schlussphase Sejad Salihovic mit einem Elfmeter-Doppelschlag in Dortmund. Der Bosnier traf in der 77. und 82. Minute und machte aus einem 0:1-Rückstand für Hoffenheim das 2:1. Am Donnerstag erwarten die Kraichgauer den Zweitliga-Dritten Kaiserslautern zum ersten Relegationsspiel.

Mit seinem 24. Saisontor hatte Robert Lewandowski (6.) den BVB in Führung gebracht. Torschützenkönig der 50. Bundesliga-Saison wurde allerdings Stefan Kießling, der Bayer Leverkusen in der 90. Minute den 1:0-Sieg beim Hamburger SV bescherte und zum 25. Mal traf.

An alle Fußballer: Diese Jubel müsst Ihr beherrschen!

An alle Fußballer: Diese Jubel müsst Ihr beherrschen!

An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Der Muskelprotz: Die Muskeln sollte nur spielen lassen, wer auch welche besitzt, wie Mario Balotelli. Wer statt Waschbrett- einen Waschbärbauch unter dem Trikot versteckt, sollte ihn dort auch belassen. Sonst lacht der Gegner noch über Ihr Tor. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Gruß nach oben: Danke Gott, dass ich so ein toller Kicker sein darf! Der gläubige Fußballer bedankt sich nicht nur beim Assistgeber, sondern auch ganz oben für den Torerfolg. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Psssssssssssssst: Gerade gnadenlos ausgepfiffen worden? Ein Törchen zum richtigen Zeitpunkt ist immer die passende Antwort. Und schon schweigt die grölende Meute. Was für eine Genugtuung ... © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Der Hobbypilot: Der Traum vom Fliegen ist auch unter Fußballern verbreitet. Für alle Hobbypiloten, die vor Glück am liebsten abheben würden, empfiehlt er sich. Bitte darauf achten, dass kein Spieler die Tragflächen streift. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Eckfahnenmikro: Die meisten Fußballer sollten das Singen lieber bleiben lassen, hat die Vergangenheit gezeigt. Wer den Fans trotzdem ein Ständchen trällern will, ist an der Eckfahne genau richtig. Die ist nämlich mit keinem Lautsprecher verbunden. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Eckfahnengitarre: Die Eckfahne ist generell der Treffpunkt aller musikalischen Fußballer. Sie lässt sich auch als Gitarre missbrauchen, wie die ehemalige Mainzer Boygroup beweist. Mit nur einer Saite lässt sich's gar nicht so falsch klampfen. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Herz: Sie schreiben ungern Briefe, kaufen eh immer die falschen Blumen, wollen Ihre Liebe aber trotzdem unter Beweis stellen? Dann ist der Herzjubel genau das Richtige für Sie! Je mehr Fotografen und TV-Kameras anwesend sind, desto besser. Spart auch das Porto. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Hörgerät: Warum seid ihr so leise? Wenn die eigenen Fans mehr mit der eigenen Stadionwurst beschäftigt sind als Ihnen zu huldigen, könnte das genau die richtige Reaktion sein. Klappt auch, wenn die gegnerischen Fans Sie zuvor mit Pfiffen bedacht haben (siehe Pssssssssst) © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Salto: Flickflack und Salto machen jedes noch so billige Abstaubertor nachträglich zum Highlight! Wenn Sie nicht wissen, was ein Flickflack ist, lassen Sie es besser bleiben. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Jubelsprung: Wer über das Mutter-Kind-Turnen nie herausgekommen und beweglich wie eine Bahnschranke ist, dem ist der Jubelsprung zu empfehlen. Einfach Anlauf nehmen und im Sprung einen imaginären Kinnhaken rauslassen. Bääääm! © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Kreissäge: Ähnlich körperschonend wie der Jubelsprung. Wahlweise mit einer für Grobmotoriker oder zwei Händen für ambitionierte Hobbyheimwerker. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Knierutscher: Ein Klassiker - schlecht für die Knie, schlecht für den Platzwart, gut für die Laune! Je nasser der Rasen ist, desto weiter werden Sie rutschen. Wichtig: Nicht bei Knieproblemen, extremer Dürre und auf Kunstrasen machen. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Treuebeweis: Ein Kuss aufs Vereinsemblem zur rechten Zeit zeigt, wie loyal Sie zu ihrem Arbeitgeber stehen. Bitte nicht mehr als drei unterschiedliche Logos pro Jahr küssen. © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Küss den Ring: Der Liebesbeweis für die Ehefrau. Bitte nicht machen, wenn Sie am Abend zuvor fremdgegangen sind. © Getty
Daumenlutscher: Wer nicht nur die Spielerfrau, sondern auch den Nachwuchs grüßen will, macht am besten den Schnullerjubel siehe Jefferson Farfan. Zwei Daumen empfehlen sich bei Zwillingen. Bei Drillingen muss auch noch der große Zeh herhalten. Schwierig. © dpa
Samba: Tanze Samba mit mir, Samba, Samba die ganze Nacht! Dieser Jubel ist vor allem Spielern wie Dante zu empfehlen, die nicht zur Kategorie Körperklaus zählen. Wer den Frauen schon beim Discofox auf die Zehen tritt, sollte es lieber lassen ... © Getty
An alle Fußballer: Diese Jubel müsst ihr beherrschen!
Ohrschrauber: Dieser Jubel ist eigentlich Luca Toni vorbehalten und der beste Beweis dafür, dass Sie ruhig kreativ sein dürfen und Ihren eigenen Jubel entwickeln sollten. Mindestens zehn Saisontore sollten Sie aber schon schießen, damit sich Ihr eigener Jubel sich bei den Fans einprägt. © Getty

Rückkehrer Julian Draxler (20.) und Julian Schuster (57.) per Eigentor sicherten den Schalkern drei Punkte in Freiburg. Jonathan Schmid (54.) traf für die Breisgauer, die die Saison auf Rang fünf abschlossen. Alexander Meier (36./Foulelfmeter) und Eigentorschütze Ricardo Rodriguez (90.) bescherten Frankfurt einen Punkt gegen die „Wölfe“, die durch Jan Polak (8.) und Diego (19.) geführt hatten.

Drei Gegentore in zehn Minuten hatten die Bayern in der Bundesliga noch nie kassiert. Doch die Treffer von Martin Stranzl (4.), Mike Hanke (5.) und Havard Nordtveit (10.) reichten Gladbach nicht, um den Münchnern die erste Auswärtsniederlage der Saison beizubringen. Javier Martinez (7.), Franck Ribéry (19./53.) und Arjen Robben (59.) stellten den 29. Saisonsieg des Meisters sicher.

Im ersten Spiel ohne Thomas Schaaf auf der Bank verlor Werder Bremen 2:3 beim 1. FC Nürnberg und blieb damit zum 13. Mal nacheinander sieglos. Die Werder-Führung durch Kevin De Bruyne (37.) wandelten Per Nilsson (61.), Sebastian Polter (81.) und Tomas Pekhart (88.) in ein 3:1 für den „Club“ um. De Bruyne (89.) markierte den Endstand. Der VfB Stuttgart kam zwei Wochen vor dem Pokalfinale gegen den FC Bayern zu einem 2:2 gegen den FSV Mainz 05. Gäste-Schlussmann Christian Wetklo mit einem Eigentor (22.) und Arthur Boka (33.) trafen für die Schwaben, Chinedu Ede (16.) und Nicolai Müller (42.) waren für die 05er erfolgreich.

dpa

Auch interessant

Kommentare