EM-Qualifikation

Türkei schockt Frankreich - Belgien und Italien souverän

Die türkischen Spieler jubeln nach ihrem überraschenden Sieg gegen Frankreich. Foto: AP
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Die türkischen Spieler jubeln nach ihrem überraschenden Sieg gegen Frankreich. Foto: AP

Die Türkei hat in der EM-Qualifikation Weltmeister Frankreich überrascht. Die anderen Favoriten gaben sich keine Blöße.

Konya (dpa) - Die Türkei hat in der EM-Qualifikation Weltmeister Frankreich überrascht. Durch den 2:0 (2:0)-Erfolg im Spitzenspiel übernahmen die Gastgeber mit drei Siegen nach drei Spielen die Führung in der Gruppe H.

Der Düsseldorfer Kaan Ayhan (30.) sowie Cengiz Ünger zehn Minuten später sorgten in Konya bereits im ersten Spielabschnitt schnell für klare Verhältnisse.

Bei den mit all ihren Stars angetretenen Franzosen feierte Kingsley Coman vom deutschen Meister FC Bayern München nach anderthalb Jahren sein Comeback in einem Qualifikationsspiel der Nationalmannschaft, konnte aber nach dem Seitenwechsel keine Wende mehr herbeiführen.

Während Frankreich patzte, gaben sich die anderen favorisierten Nationen keine Blöße. Belgien mit dem Dortmunder Mittelfeldspieler Axel Witsel führt durch das 3:0 (2:0) über Kasachstan mit neun Punkten vor Russland, das am Nachmittag zu einem 9:0 (4:0)-Kantersieg über San Marino kam. Artjom Dsjuba vom russischen Meister Zenit St. Petersburg traf gleich vier Mal gegen den Fußballzwerg.

Ebenfalls drei Siege in drei Spielen verbucht Italien. Innerhalb von zehn Minuten stellten Nicolo Barella (23.) Lorenzo Insigne (30.) und Leonardo Bonucci (33.) beim 3:0 über Griechenland die Weichen auf Sieg. Italien liegt mit neun Punkten drei Zähler vor Finnland, das am Nachmittag durch zwei Tore des Ex-Schalkers Teemu Pukki zu einem 2:0-Sieg über Bosnien und Herzegowina kam.

In der Gruppe E hat Ivan Perisic Vizeweltmeister Kroatien zum 2:1 (1:0)-Sieg gegen Wales geführt. Der frühere Bundesliga-Profi vom VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund erzielte in Osijek nach 48 Minuten aus sieben Metern das Tor zum 2:0. Die Kroaten liegen punktgleich mit den führenden Ungarn auf dem zweiten Rang. Beim 3:1 der Magyaren in Aserbaidschan traf der Leipziger Willi Orban gleich zwei Mal.

Statistiken zur EM-Qualifikation

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