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Eberl erklärt, warum der deutsche Fußball keine Lehren aus Robert Enkes Tod gezogen hat

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VfL Bochum - Hannover 96
Dieses Foto entstand am 8. Mai 2010. © dpa / Franz-Peter Tschauner

Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl beklagt, dass der deutsche Fußball keine nachhaltigen Lehren aus dem Tod von Robert Enke gezogen habe.

Mönchengladbach - „Enkes Tod war damals für alle ein großer Schock, ist aber nicht so nachhaltig in den Gedanken geblieben, dass er heute noch als warnendes Beispiel gilt“, sagte Eberl, der während seiner aktiven Karriere sowohl mit Enke als auch mit Sebastian Deisler in einer Mannschaft spielte. Beide ehemaligen Mönchengladbacher Fußballprofis litten an Depressionen, Enke nahm sich am 10. November 2010 das Leben.

Max Eberl: „Jungs können auch einsam sein und überfordert“

Knapp einen Monat vor Enkes neuntem Todestag erinnerte Eberl an die Probleme, die gerade Jungprofis haben. „Die jungen Fußballer verdienen viel Geld, werden von jedem gefeiert, haben aber oft keine wahren Freunde, weil das sehr schwer ist. Die Jungs können auch einsam sein und überfordert mit dem, was alles auf sie einprasselt“, sagte Gladbachs Sportdirektor der Deutschen Presse-Agentur.

dpa

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