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Einigung beendet Streik auf WM-Baustellen

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Im Soccer City von Johannesburg soll 2010 der neue Weltmeister gekürt werden.

Johannesburg - In Südafrika ist der Tarifkonflikt im Baugewerbe beendet. Nach einwöchigem Streik auf insgesamt 35 WM-Baustellen einigten sich beide Parteien auf eine substanzielle Lohnerhöhung.

Konkrete Angaben dazu machte der Arbeitgeberverband des Baugewerbes aber zunächst nicht. Er hatte auf die Forderungen der Gewerkschaften nach einer Erhöhung der Löhne um 13 Prozent zuletzt mit einer Lohnerhöhung um 11,5 Prozent reagiert.

Der Streik von rund 70 000 Bauarbeitern hatte mehrere wichtige Baustellen lahmgelegt, darunter neben mehreren Stadion-Neubauten für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 auch den Flughafenneubau in Durban sowie die geplante Schnellbahntrasse (Gautrain) zwischen Johannesburgs Flughafen und dem Vorort Sandton. In Durban war auch Afrikas bedeutendster Hafen von dem Streik beeinträchtigt, wo die Erweiterung der Hafeneinfahrt unterbrochen wurde. Auf Reede stauten sich am Mittwoch rund 40 Schiffe - weit mehr als doppelt so viel wie zu normalen Tagen.

Die Arbeiter - die nach Medienberichten im Schnitt rund 2500 Rand (217 Euro) monatlich verdienen - sollen von Donnerstag an wieder die Arbeit aufnehmen, erklärten die Gewerkschaften. Der Streik drohte den geplanten Übergabetermin der WM-Stadienneubauten an die FIFA Mitte Dezember zu sprengen. Südafrika modernisiert für die WM fünf Stadien, von denen vier fertiggestellt sind. Bei den fünf WM-Neubauten sind nur die Arbeiten für die Arena in Port Elizabeth beendet. Alle anderen Stadien sind zu 80 bis 85 Prozent fertiggestellt.

dpa

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