Die Mama erfährt es am Muttertag

Einstieg in die Porno-Branche? Jetzt spricht der Fußball-Star

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Will weiter als Fußballer sein Geld verdienen: Benoit Assou-Ekotto.

Dank seines ehemaligen Trainers waren Gerüchte aufgekommen, Assou-Ekotto wolle seine Fußballschuhe an den Nagel hängen und das Metier wechseln. Jetzt sorgt der 33-Jährige für Klarheit.

"Das war nur ein Witz“, sagte Benoit Assou-Ekotto gegenüber France Football am Sonntagabend. Der 23-malige Nationalspieler Kameruns musste etwas klarstellen. Für etliche Stunden war seine vermeintliche Zukunft nach der Karriere der Renner im Internet. „Frauen statt Fußball: Profi will lieber Pornostar werden“ war nur eine des Schlagzeilen über den 33-Jährigen. 

Ein Profi, der über 150 Spiele in der Premier League absolviert hat und mit Kamerun an der WM 2014 teilnahm, im Porno-Business? Sein Ex-Coach Harry Redknapp hatte Ende vergangener Woche in einem englischen Fußballpodcast, der Spurs-Show, die Lawine ins Rollen gebracht.

Weil Assou-Ekotto aktuell vereinslos und Redknapp derzeit Trainer bei Birmingham City ist, wurde er auf eine mögliche Verpflichtung des 33-Jährigen angesprochen. Beide arbeiteten sowohl bei den Tottenham Hotspurs als auch bei den Queens Park Rangers zusammen. 

„Das einzige Problem ist, dass er zugegeben hat, dass er ein Pornostar werden will“, so Redknapp, der anfügte: „Vielleicht bekomme ich noch ein Jahr aus ihm heraus, ehe er sich entschließt, das zu machen.“ Was allerdings keiner wusste: Es war offenbar nur ein Spaß des 70-jährigen Übungsleiters.

Assou-Ekotto reagiert gelassen

„Das einzig Absurde ist, dass es die Leute ernst genommen haben. Als ob ich ein Pornostar werden wollen würde", sagt Assou-Ekotto weiter, "ich habe mich darüber gefreut, dass Redknapp mich angerufen hat und mir einen Vertrag angeboten hat. Über die restliche Geschichte musste ich lachen."

Redknapp rettete den Zweitligisten aus Birmingham in der abgelaufenen Spielzeit vor dem Absturz in die Drittklassigkeit. Jetzt will er ein neues Team aufbauen. Ob Assou-Ekotto dabei sein wird, steht noch in den Sternen. Sicher ist nur, dass dieser Redknapp nicht böse ist.

“Meine Mutter hätte ein anderes Geschenk bevorzugt“

Einzig und allein die Tatsache, dass es seine Mutter  am Muttertag (in Frankreich war dieser am 28. Mai) mitbekommen habe, brachte ihn offenbar in Erklärungsnot. „Meine Mutter hat es genau an diesem Tag erfahren. Sie hat mir gesagt, dass sie ein anderes Geschenk bevorzugt hätte", erzählte Assou-Ekotto weiter.

Ein kleines Nachspiel hatten die Aussagen seine Ex-Coaches dann doch noch. „Das Schlimmste daran war eigentlich, dass mich Firmen aus der Porno-Industrie wirklich auf Twitter kontaktiert haben.“ Das habe er aber „dankend abgelehnt“, versicherte er abschließend und ist sich sicher: „Meine Zukunft liegt im Fußball.“

tlo

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