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Supercup, Champions League: So geht es für Eintracht Frankfurt nach dem Europa-League-Titel weiter

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Von: Patrick Huljina

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Eintracht Frankfurt ist mit dem Triumph in der Europa League Historisches gelungen. Die Hessen stoßen dadurch in ganz neue Sphären vor.

Frankfurt/Sevilla - Der Europa-League-Sieger 2022 heißt Eintracht Frankfurt. In einem packenden Finale in Sevilla setzten sich die Hessen letztlich im Elfmeterschießen gegen die Glasgow Rangers durch. Alle Frankfurter Schützen verwandelten vom Punkt – Kevin Trapp konnte einen Schuss parieren. Kapitän Sebastian Rode durfte den Europapokal schließlich in den andalusischen Himmel strecken.

Eintracht Frankfurt: Champions League und Supercup in der kommenden Saison

Durch den Europa-League-Triumph hat sich die Eintracht ihr Ticket für die kommende Champions-League-Saison gesichert – zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte. Damit werden in der nächsten Spielzeit insgesamt fünf deutsche Mannschaften in der Königsklasse antreten: Bayern München, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, RB Leipzig und Eintracht Frankfurt. Bei der Auslosung der Gruppenphase sind die Hessen als Europa-League-Sieger in Topf 1 gesetzt. Dadurch entgehen sie vorerst den absoluten Top-Teams, wie beispielsweise Real Madrid oder möglicherweise auch dem FC Liverpool.

Gegen eine dieser beiden Mannschaften wird Eintracht Frankfurt am 10. August in Helsinki dennoch antreten dürfen: im UEFA Super Cup. Dort trifft der Europa-League-Sieger auf den Gewinner der Champions League. Die Reds um Kult-Trainer Jürgen Klopp und die Königlichen aus der spanischen Hauptstadt machen den Titel am 28. Mai in Paris unter sich aus.

Eintracht Frankfurt: „Wird kein Harakiri geben“ – Mega-Party am Römer erwartet

Eintracht-Präsident Peter Fischer kündigte trotz der neuen Möglichkeiten, die sich durch den Europa-League-Triumph und die zusätzlichen Königsklassen-Millionen ergeben, keine wilden Dinge auf dem Transfermarkt an. „Wir gehen jetzt nicht groß einkaufen, weil wir uns einmal für die Champions League qualifiziert haben“, betonte der 66-Jährige. Zwar werde man sich „auf der einen oder anderen Position vielleicht noch stärker aufstellen. Aber in diesem Verein wird es kein Harakiri geben“, so Fischer.

Die Spieler von Eintracht Frankfurt feiern mit dem Pokal nach der Partie.
Eintracht Frankfurt hat sich den Europa-League-Titel in einem packenden Finale gesichert. © Arne Dedert/dpa

„Ich feiere jetzt bis Samstag durch – und am Sonntag gehe ich in den Urlaub“, kündigte Eintracht-Coach Oliver Glasner nach der Partie an, die bei RTL mit Problemen übertragen wurde. Damit wird er nicht alleine sein. Wenn die Mannschaft am Donnerstagabend (19. Mai) den Pott am Frankfurter Römer präsentiert, dürfte die Main-Metropole eine Mega-Party bisher unbekannten Ausmaßes erleben.

Mehr als 100.000 Menschen werden zur Feier des ersten Europapokaltitels seit 42 Jahren erwartet. „Es wird der Ausnahmezustand herrschen“, prophezeite Mittelfeldspieler Djibril Sow. Entsprechend groß war auch bei Glasner die Vorfreude: „Die Reise endet nicht hier in Sevilla, sie endet mit unseren Fans am Römer.“ Und in der nächsten Saison beginnt die Europa-Reise der Eintracht von neuem – sogar eine Nummer größer. (ph mit dpa)

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