Schalke geht leer aus

Veh verlängert bei Frankfurt

Armin Veh
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Armin Veh bleibt bis 2014 bei Eintracht Frankfurt. Er hat die Möglichkeit mit dem Aufsteiger an der Champions League teilzunehmen.

Frankfurt/Main - Seit der Winterpause ist viel spekuliert worden. Bleibt Armin Veh in Frankfurt oder geht er nach Gelsenkirchen? Am Montag hat sich der Trainer entschieden.

Trainer Armin Veh wird seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim Bundesligisten Eintracht Frankfurt um ein Jahr bis zum 30. Juni 2014 verlängern. Das teilten die Hessen am Montag mit. „Ich bin sehr erfreut, dass wir es geschafft haben, im sportlichen Bereich Kontinuität zu schaffen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen.

Nach mehrtägiger Bedenkzeit teilte Veh seine Entscheidung dem Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen am Montagmorgen mit. „Ich bin sehr erfreut, dass wir es geschafft haben, im sportlichen Bereich Kontinuität zu schaffen“, sagte Bruchhagen. Er hatte gemeinsam mit Finanzvorstand Axel Hellmann und Sportdirektor Bruno Hübner intensiv um Vehs Verbleib in Frankfurt gekämpft.

Zuletzt war immer wieder über einen Weggang des 52-jährigen Veh spekuliert worden. Veh ist seit 1. Juli 2011 Coach bei den Frankfurtern. Der ehemalige Meistertrainer des VfB Stuttgart hatte die Eintracht 2012 zurück in die Bundesliga geführt. Veh, der von Schalke 04 umworben worden war, hatte seine Vertragsverlängerung an Bedingungen gekoppelt. Unter anderem hatte er von den Eintracht-Verantwortlichen für die nächste Saison die Anhebung des Investitionsvolumens gefordert, um umworbene Leistungsträger wie Sebstian Jung halten und neue Spieler verpflichten zu können.

Die schnellsten Trainerentlassungen seit 1999

Die schnellsten Trainerentlassungen seit 1999

Bundestrainer, wie aktuell Joachim Löw, sitzen in der Regel fest im Sattel. Schwerer haben es da die Bundesliga-Trainer. Besonders wenn die ersten Spiele verloren gehen, wird der Coach meist als erstes hinterfragt. Sehen Sie hier die Trainerentlassungen seit 1999 und in welcher Situation sie den Verein verlassen mussten. © getty
1999/2000: Jörg Berger, Eintracht Frankfurt, 17. Spieltag, 18. Platz, 9 Punkte. © getty
2000/01: Andreas Zachhuber, Hansa Rostock, 3. Spieltag, 18. Platz, 0 Punkte. © getty
2001/02: Frank Pagelsdorf, Hamburger SV, 6. Spieltag, 12. Platz, 5. Punkte. © getty
2002/03: Andreas Brehme, 1. FC Kaiserslautern, 3. Spieltag, 16. Platz, 1 Punkt. © dpa
2003/04: Armin Veh, Hansa Rostock, 8. Spieltag, 14. Platz, 5 Punkte. © dpa
2004/05: Jupp Heynckes, Schalke 04, 4. Spieltag, 17. Platz, 3 Punkte. © dpa
2005/06: Klaus Augenthaler, Bayer Leverkusen, 4. Spieltag, 12. Platz, 4 Punkte. © getty
2006/07: Peter Neururer, Hannover 96, 3. Spieltag, 18. Platz, 0 Punkte. © dpa
2007/08: Petrik Sander, Energie Cottbus, 6. Spieltag, 18. Platz, 2 Punkte. © getty
2008/09: Jos Luhukay, Borussia Mönchengladbach, 7. Spieltag, 18. Platz, 3 Punkte. © getty
2009/10: Jörn Andersen, FSV Mainz 05, vor Saisonbeginn, nach der Pleite im DFB-Pokal gegen Lübeck. © dpa
2010/11: Christian Gross, VfB Stuttgart, 7. Spieltag, 18. Platz, 3 Punkte. © getty
2011/12: Michael Oenning, Hamburger SV, 6. Spieltag, 18. Platz, 1 Punkt. © getty
2012/13: Felix Magath, Vfl Wolfsburg, 8. Spieltag, 18. Platz, 5 Punkte © dpa

sid/dpa

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