Wegen Public Viewing

Eklat bei Team-Präsentation von Union Berlin

Im Union-Fußballstadion Alte Försterei in Berlin gab's das Public Viewing auf Sofas.

Berlin - Rund 200 Ultras haben am Sonntag bei der Team-Präsentation des Zweitligisten 1. FC Union Berlin für einen Eklat gesorgt. Der Grund: das Public Viewing.

Mit einem Transparent mit der Aufschrift „Die eigenen Werte mit Füßen getreten, zum Trainingsauftakt ins Exil gebeten“, protestierten die Union-Ultras gegen das derzeitige WM-Public-Viewing im Stadion An der Alten Försterei.

Wegen der "Sofa-Aktion" im Stadion war der Klub zur offiziellen Präsentation des Teams auf den Sportplatz am Bruno-Bürgel-Weg ausgewichen. Dennoch waren neben den Ultras, die nach 30 Minuten aus Protest die Anlage verließen, rund 1200 Anhänger auf das Gelände des Nachwuchsleistungszentrums der „Eisernen“ gekommen.

Stadion- und Pressesprecher Christian Arbeit ließ in kurzen Interviews über den Sportplatzfunk den neuen Trainer Norbert Düwel sowie die bisherigen vier Neuzugänge Mohamed Amsif, Christopher Trimmel, Toni Leistner und Bajram Nebihi zu Wort kommen.

dpa

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