Erneute Eskalation

Fußballspiel abgebrochen: Attacke mit Regenschirm und Schlag ins Gesicht

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Auf dem Sportplatz in Elz musste die Polizei eine Eskalation am Rande eines Fußballspiels der A-Junioren beenden. (Symbolbild)

Auf dem Sportplatz in Elz muss die Polizei eine Eskalation am Rande eines Fußballspiels der A-Junioren beenden.

Elz - Die Eskalationen auf Amateurfußballplätzen reißen nicht ab. Jüngstes Beispiel: Beim A-Junioren-Kreisligaspiel zwischen dem SV Elz und dem SV Rot-Weiß Hadamar ist es am Mittwochabend zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.

Eskalation im Amateurfußball: Unsportlicher Torjubel

Dem Vernehmen nach sollen der Hadamarer Ausgleichstreffer und ein unsportlicher Torjubel kurz vor dem Ende der Begegnung den Streit ausgelöst haben. Nach zunächst verbalen Streitigkeiten sei es zu einem „Gerangel“ zwischen einer größeren Menschengruppe gekommen, zu der Spieler und Zuschauer gezählt haben sollen. 

Dabei soll ein 29-jähriger Mann mit einem Regenschirm geschlagen, aber nicht verletzt worden sein. Dies bestätigte Polizeisprecherin Claudia Schäfer-Simrock auf Nachfrage.

Elz: Schlag ins Gesicht auf dem Sportplatz

Durch einen Schlag ins Gesicht wurde ein 18-Jähriger in dem Handgemenge leicht verletzt. Der Verletzte verzichte allerdings auf eine Anzeige wegen Körperverletzung. Dies gab die Polizeidirektion Limburg-Weilburg bekannt.

Die Partie wurde vom Unparteiischen aufgrund der Geschehnisse in der 88. Spielminute beim Stand von 2:2 abgebrochen. Über die Wertung des Spiels entscheidet nun der Einzelrichter anhand der Strafordnung nach Überprüfung des Spielberichtes. Sollte in diesem Verfahren kein Urteil gefällt werden können, weil die Vorkommnisse zu heikel oder gar strafrechtlich relevant waren, landet der Fall zunächst vor dem Sportgericht.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Limburg unter Telefon 06431 91400 zu melden.  

Von Yannick Wenig

Erst kürzlich war es im Kreis Offenbach (Hessen) zu zwei Attacken auf dem Fußballplatz gekommen, in beiden Fällen wurde der Schiedsrichter angegriffen.Im ersten Fall musste der Unparteiische sogar mit einem Rettungshubschrauber abtransportiert werden, im zweiten Fall wurde der Schiri von gleich fünf Akteuren getreten, geschlagen, beschimpft und bespuckt. 

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