Azzurri sind entsetzt

EM: Irre Fehlentscheidung gegen Italien - Schiri kennt offenbar eine Regel nicht

Italienische Spieler beschweren sich lautstark beim Schiedsrichter.
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Im Protestieren waren die Italiener immer schon weltklasse.

Beim EM-Auftaktspiel sorgte eine kuriose Schiedsrichter-Entscheidung für Verwirrung. Offensichtlich ist dem Unparteiischen eine Regel nicht ganz geläufig.

Rom - Italien gestaltete das Heim-Eröffnungsspiel gegen die Türkei erfolgreich und bot beim 3:0-Sieg eine durchaus vielversprechende Leistung. Die italienischen Medien sind nach der erste Partie schon aus dem Häuschen. Im Gegensatz dazu machte Schiedsrichter Danny Makkelie aus den Niederlanden bei einer Szene einen weniger guten Eindruck.

Er leitete das Spiel zwar im Großen und Ganzen souverän, lag aber mit seinem Assistenten bei einer Entscheidung komplett daneben. Als Lorenzo Insigne eine Ecke mit einem kurzen Pass auf Domenico Berardi ausführte, stand Letzterer noch hinter der Torauslinie. Zur Verwunderung aller pfiff Makkelie Abseits - nachdem sein Assistent die Fahne gehoben hatte. Es gab Freistoß für die Türkei.

EM 2021: Italien beschwert sich über Abseits-Pfiff - Regelwerk entlarvt klare Fehlentscheidung

Doch offensichtlich hatte das Schirigespann das Regelwerk nicht ganz parat - bei Ecken ist die Abseitsregel nämlich aufgehoben, wie Regel 11 des Ifab-Regelwerks besagt. Die Italiener protestierten, blieben damit aber ohne Erfolg. Am Ende machte die Szene nicht den Unterschied, die „Squadra Azzurra“ war den Türken haushoch überlegen. Bei den Fans gab es schon vor dem Anpfiff Verwunderung über ein ferngesteuertes Auto als Ball-Lieferanten.

Nach dem Eröffnungsspiel steigen am Samstag gleich drei Partien. Mit unserem Spielplan behalten Sie den Überblick. Deutschland greift erst am Dienstag gegen Weltmeister Frankreich ins Turnier ein. Vorab plagen die Mannschaft Verletzungssorgen. (epp)

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