Münchner Block könnte Sicherheit bringen

Wird DAS Jogis erste EM-Aufstellung? Bericht prophezeit acht Bayern-Stammspieler

Ein starker Bayern-Block führte die deutsche Nationalmannschaft 2014 zum WM-Titel. Bei der kommenden EM könnten sogar acht FCB-Spieler in der Startelf stehen.

München - Die EM 2021 ist die große Abschiedstournee von Joachim Löw. Sie soll natürlich erfolgreich sein, deshalb will und muss der Bundestrainer die bestmögliche Mannschaft ins Rennen schicken. Womöglich wird er dafür den proklamierten Umbruch nochmal unterbrechen müssen, zumindest zum Teil.

Denn: Schon in der Gruppenphase kommt es für die DFB-Elf knüppelhart. Die Spiele gegen Weltmeister Frankreich, Portugal und Ungarn werden alles andere als einfach. Auch im Nachbarland Frankreich rückt das Thema EM und damit auch das Thema Deutschland als erster Gruppengegner langsam aber sicher in den Fokus. France Football ist sich sicher, dass Löw auf eingespielte Kräfte zurückgreifen wird.

EM 2021: Wem vertraut Jogi Löw? Es könnte auf einen Bayern-Block hinauslaufen

Laut dem Bericht des renommierten und gut vernetzen Journalisten Alexis Menuge habe der Bundestrainer einen Plan ausgearbeitet, um gegen Frankreich zu bestehen. Er soll dafür auf einen großen Spielerblock des FC Bayern zurückgreifen: Manuel Neuer, Jerome Boateng, Niklas Süle, Joshua Kimmich, Leon Goretzka, Serge Gnabry, Leroy Sané und Thomas Müller seien demnach Teil der Startaufstellung.

Mit welcher Mannschaft geht Jogi Löw bei der EM an den Start?

Die Fachzeitschrift verweist auf eigene Informationen. Es bleiben allerdings starke Zweifel, wie viel an diesem Gerücht wirklich dran ist. Zum einen wird sich Löw bei seiner EM-Startelf selbst noch nicht festgelegt haben, zumal der Kader noch gar nicht nominiert wurde.

EM 2021: Thomas Müller und Jerome Boateng hoffen auf Comeback

Zum anderen ist noch längst nicht klar, ob es das DFB-Comeback von Thomas Müller und insbesondere das von Jerome Boateng tatsächlich geben wird. Nimmt man diese zwei Personalien heraus, ist die Prognose aber nicht abwegig. Um so wenig Risiko wie möglich einzugehen, könnte Löw auf eingespielte Abläufe bei den Münchner Stars setzen, um den immer wieder auftretenden Unsicherheiten der vergangenen Länderspiele entgegenzuwirken. Großen Konkurrenzkampf wird es im Mittelfeld geben, wo mit Goretzka, Kroos, Gündogan und Kimmich gleich vier Spieler einen Stammplatz beanspruchen. Womöglich könnte Kimmich wieder auf die Rechtsverteidiger-Position rücken.

Gegen das französische Star-Ensemble ist vor allem internationale Erfahrung gefragt, die die Münchner Profis als Triple-Sieger mitbringen. Mit einem Vorrunden-Aus, wie bei der WM 2018, will sich Löw auf keinen Fall verabschieden. Höchstwahrscheinlich wird er an seinen ehemaligen Co-Trainer Hansi Flick übergeben - doch noch sind keine Verträge unterschrieben. Auch ein zweites DFB-Szenario ist denkbar. (epp)

Rubriklistenbild: © Bernd Feil/M.i.S.

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