Nach dem Endspiel

EM 2021: Rassismus-Attacken auf Saka, Rashford und Sancho – so reagiert Verband

Unglücksrabe Bukayo Saka muss nach seinem Fehlschuss getröstet werden.
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Unglücksrabe Bukayo Saka (Nummer 25) muss nach seinem Fehlschuss getröstet werden.

Drei Fehlschüsse im Elfmeterschießen bringen England um den Titel bei der EM 2021. Die Schuldigen werden rassistisch attackiert. Englands Verband reagiert.

London – Das Achtelfinale gegen Deutschland hatte England bei der EM 2021 noch gewonnen und damit das vorzeitige Ende der Amtszeit von Bundestrainer Joachim Löw* eingeleitet. Auch danach schlugen sich die Kicker von Trainer Gareth Southgate bei der EM 2021 gut – bis hin zum Finaleinzug. Doch das Endspiel vor eigenem Publikum im Londoner Wembley-Stadion, das Fans ohne Ticket vor Spielbeginn stürmten*, hat für die Nationalmannschaft von England kein gutes Ende genommen.

Wieder einmal ist die Truppe aus dem „Mutterland des Fußballs“ kurz vor dem Ziel gescheitert. Und wieder einmal hat sich der alte Fluch bewahrheitet: England kann einfach keine Elfmeter schießen. Die Southgate-Fußballer unterlagen gegen Italien. Gleich drei englische Schützen schafften es nicht, vom Elfmeterpunkt aus zu treffen.

Dabei handelt es sich um Bukayo Saka, Marcus Rashford und Jadon Sancho. Die drei englischen Spieler, alle dunkelhäutig, wurden nach dem Finale der EM 2021 Opfer von schlimmen rassistischen Anfeindungen, auf die, wie hier zu lesen ist, der englische Fußball-Verband mit einer deutlichen Stellungnahme reagiert* hat. * 24hamburg.de und kreiszeitung.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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