Teamkollege macht sich lustig

Ex-BVB-Spieler einst als Wunderkind gefeiert - heute steht er vor dem Aus

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Emre Mor galt beim BVB einst als Wunderkind.

Emre Mor wurde vor Jahren als „türkischer Messi“ gefeiert. Beim BVB setzte er sich nicht durch und steht nun auch in Spanien vor dem Aus. 

Einst galt er als kommender Superstar, wurde groß gefeiert. Nach mehreren Spielzeiten ohne gute Leistungen steht Emre Mor (21) allerdings auf dem Abstellgleis. Seine Zukunft ist ungewiss. Der „türkische Messi“, wie er damals genannt wurde, stand vor ein paar Jahren bei mehreren europäischen Topklubs auf dem Einkaufszettel. Sogar der FC Liverpool soll an dem in Dänemark geborenen Dribbelkünstler interessiert gewesen sein. 

Emre Mor entscheidet sich für den BVB

2016 entschied sich Mor dazu, für 9,75 Millionen Euro vom FC Nordsjælland zu Borussia Dortmund zu wechseln. Die Vorfreude in Dortmund war grenzenlos. Der nächste Transfercoup schien geglückt. „Emre Mor ist ein hochveranlagter und in der Offensive vielseitig einsetzbarer junger Spieler mit riesigem Entwicklungspotenzial“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc damals. Nur eine Saison später sah die Welt jedoch anders aus. 

Emre Mor enttäuscht in Dortmund

In seiner ersten Saison wurde der damals 19-Jährige in nur zwölf Bundesliga-Spielen eingesetzt. Dabei gelang dem türkischen Nationalspieler lediglich ein Treffer. Mindestens so groß wie die Vorfreude war in Dortmund nun die Ernüchterung. Trotz fünf Jahren Vertragslaufzeit schickte der BVB das Nachwuchs-Talent nach nur einer Saison weiter. In Celta Vigo fanden die Schwarz-Gelben einen glücklichen Abnehmer. Die Spanier überwiesen damals 13 Millionen Euro nach Dortmund und machten Mor zum zweitteuersten Neuzugang der Vereinsgeschichte. 

In Vigo hielten es die Verantwortlichen immerhin zwei Jahre mit dem „Wunderkind“ aus. Nun scheint nach 33 Einsätzen in La Liga aber auch diese Beziehung dem Ende entgegen zu gehen. War Mor in den zwei Jahren in Spanien doch häufiger durch Disziplinlosigkeiten und Protzanfälle als durch fußballerisches Können aufgefallen. Mehrmals kam er zu spät zum Training und fehlte sogar unentschuldigt. Es folgte eine Suspendierung. Besserung? Mit Nichten. Stattdessen postete der Nationalspieler auf Instagram ein Foto von seinem Geburtstag. Er sitzt auf einem Glitzerthron, auf dem sein Name und seine Trikotnummer 7 stehen. 

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Auch in der folgenden Spielzeit fiel Mor negativ auf. Im Training kam es sogar zu einer Auseinandersetzung mit einem Teamkollegen. Es folgte die erneute Suspendierung. Auf nicht mal mehr 500 Einsatzminuten brachte es der „türkische Messi“ in der vergangenen Saison. Nun machte sich sogar ein Teamkollege über ihn lustig. Ende Mai postete Emre Mor ein Bild auf Instagram und schrieb: „Schön, wieder zu Hause mit der Familie zu sein. Zeit, die Batterien für die neue Saison aufzuladen.“ Darunter kommentierte Iago Aspas, Topstar bei Vigo und spanischer Nationalspieler: „Weil deine Batterien so leer von der letzten Saison sind?“

Besiktas Istanbul letzte Rettung für Emre Mor?

Folgt also nun der nächste Transfer des ehemals begehrten Talents? Laut türkischen Medien soll Besiktas Istanbul sein Interesse an Mor bekundet haben. Die Türken wollen ihn wohl für ein Jahr ausleihen mit der Option eines anschließenden Kaufs. 

Auch beim FC Bayern nehmen die Gerüchte um mögliche Neuverpflichtungen nicht ab. Rodrigo war der neueste Kandidat, doch jetzt soll ausgerechnet ein Ex-Trainer den Münchnern zuvorkommen. Im Rennen um Matthijs de Ligt gibt es eine neue Entwicklung und wie würde Mats Hummels beim BVB mit Lucien Fravre klar kommen?

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