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England völlig gaga: "DFB schummelt mit WM-Ball"

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WM-Ball Jabulani © dpa

Johannesburg - Das 4:0 der DFB-Elf gegen Australien hat die Fußballwelt in Staunen versetzt. Doch der Auftritt rief auch Neider auf den Plan. Aus England kommen sogar Manipulationsvorwürfe.

Stein des Anstoßes ist der heftig kritisierte WM-Ball "Jabulani". Die deutschen Kicker sollen sich mit dessen Hilfe einen Wettbewerbsvorteil verschafft haben.

Beleidigt vermutet das Fußball-Mutterland, es sei benachteiligt worden, weil die Deutschen in der Bundesliga schon seit einem halben Jahr Erfahrungen mit dem unberechenbaren WM-Ball sammeln konnten. “Das gibt ihnen einen Vorteil“, meinte Verteidiger Jamie Carragher. “Sie haben uns schon wieder ausgetrickst“, jammerte die “Daily Mail“.

Zur Erinnerung: Die "Three Lions" waren am Samstag nicht über ein klägliches 1:1 gegen die US-Boys hinaus gekommen. 

Englands Torwart-Patzer: War der Ball schuld?

Kapitän Steven Gerrard und Chelsea-Star Frank Lampard gaben dem flatterhaften “Jabulani“ die Schuld für den unglaublichen Patzer von Torwart-Trottel Robert Green gegen die USA.

Ball-Produzent adidas wies jedoch darauf hin, dass allen Verbänden schon im Februar das Spielgerät für Testzwecke angeboten worden sei. “Capello und seine Leute haben es damals wohl nicht für nötig befunden“, klagte der “Independent“.

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mm/dpa

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