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Erfolg im Abstiegskampf: Hoffenheim gelingt Sieg in Bremen

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Werder Bremen - TSG 1899 Hoffenheim
Hoffenheim holte sich im Kampf um den Klassenerhalt wichtige drei Punkte. © Carmen Jaspersen/dpa

In einem erst spät ansehnlichen Bundesliga-Spiel gewinnt Hoffenheim in Bremen. Werder warten seit vier Partien auf einen Dreier.

Bremen - Die TSG Hoffenheim hat sich mit viel Glück Luft im Abstiegskampf verschafft. Dank eines Doppelschlags innerhalb von zwei Minuten hat der Fußball-Bundesligist den zweiten Sieg in Folge eingefahren und sich einen Abstand von drei Punkten auf den Abstiegs-Relegationsrang verschafft.

Der Club aus dem Südwesten profitierte von einem lange Zeit schwachen Auftritt von Werder Bremen und siegte bei den Hanseaten 2:1 (0:0) zum Abschluss des 26. Spieltags im Weserstadion.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit schockten Andrej Kramaric (50. Minute) und Christoph Baumgartner (52.) die Gastgeber und einen großen Teil der 41.000 Zuschauer im ausverkauften Stadion. Der eingewechselte Innenverteidiger Amos Pieper (76.) sorgte für den Anschluss und den dritten Kopfballtreffer des Abends.

Für Werder traf Maximilian Philipp in der Nachspielzeit noch den Pfosten. Und wegen einer Abseitsstellung von Mitchel Weiser nahm Schiedsrichter Sascha Stegemann einen schon gegebenen Handelfmeter wieder zurück.

Der für die Nationalmannschaft in der Länderspielpause mit drei Treffern erfolgreich zurückgekehrte Bundesliga-Toptorjäger Niclas Füllkrug blieb blass und stand symptomatisch für einen unglücklichen Auftritt der Hanseaten. Die Hoffenheimer agierten cleverer, waren präsenter in den Zweikämpfen und leisteten sich weniger Fehler als die Hausherren. Die Bremer bleiben zwar im Mittelfeld, aber die Mannschaft von Trainer Ole Werner wartet nun seit vier Spielen auf einen Sieg.

Der Punktgewinn nahm auch Druck vom zuletzt angezählten Hoffenheimer Trainer Pellegrino Matarazzo. Die Gegner aus dem Südwesten hatten zuvor nur eine der vergangenen acht Ligapartien gewonnen. Seit Wochen kämpft die TSG in der Liga gegen den Abstieg.

Von dem von Matarazzo angekündigten „nächsten Angriff“ und „Power, Wut und Energie“ war zunächst zumindest im Ansatz etwas zu sehen, denn die Gäste - in der Anfangsphase das leicht aktivere Team - kamen nach Ballverlust des genesenen Werder-Kapitäns Marco Friedl (7.) und nach einem feinen Pass von Christoph Baumgartner auf Ihlas Bebou (13.) zu aussichtsreichen Torannäherungen.

Neben Friedl kehrten die genesenen Stammkräfte Milos Veljkovic, und Christian Groß in die Startelf zurück. Bei den Gästen aus dem Südwesten begannen im Vergleich zur Startelf beim 3:1-Erfolg gegen Hertha BSC der Verteidiger Angelino und Mittelfeldmann Finn Ole Becker für den wegen muskulärer Beschwerden fehlenden Robert Skov und Angelo Stiller.

Die Bremer wirkten in der ersten Halbzeit vielfach zu kompliziert und fielen durch Fehlpässe und Ballverluste auf. Marvin Ducksch (32.) hatte die erste Großchance der Partie, als er im Strafraum zum Abschluss kam, doch TSG-Torhüter Oliver Baumann parierte reaktionsschnell. Beim selben Duell fünf Minuten später war Baumann ebenfalls wieder zur Stelle.

Die bekannten langen Zuspiele auf DFB-Stürmer Füllkrug blieben vielfach wirkungslos, da Hoffenheims Innenverteidiger John Anthony Brooks in der Luft die Oberhand behielt.

Trotz eines besseren Starts gingen die Kraichgauer in Führung. Kramaric und Baumgartner trafen beide per Kopf und profitieren von einer überforderten Bremer Defensive. Die Bremer kamen wurden im zweiten Durchgang druckvoller und kamen dank Piepers Kopfball-Treffer noch einmal heran. dpa

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