Bayern-Präsident äußert sich überraschend

Wie bitte? Hainer bringt FC Bayern plötzlich für Haaland-Transfer in Stellung: „Können jeden holen“

Wie lange kann Borussia Dortmund Erling Haaland noch halten? Herbert Hainer überrascht nun mit einer Aussage, die Fans des FC Bayern träumen lässt.

Update vom 4. März, 13.35 Uhr: Hoppla, was war denn das? Bayern-Präsident Herbert Hainer wurde in einem Interview mit Sport1 auf einen möglichen Transfer von Erling Haaland angesprochen. Und siehe da, es gibt scheinbar tatsächlich eine Möglichkeit, dass der Norweger irgendwann das Trikot des FC Bayern trägt.

„Wir sind ein wirtschaftlich starker und gesunder Verein. Wir können immer Spieler holen, wenn wir von ihnen überzeugt sind“, antwortete Hainer auf die Haaland-Frage. „Wir werden in Zukunft unseren erfolgreichen Weg noch mehr gehen, junge Spieler mit herausragenden Fähigkeiten zu holen.“ Diese Attribute treffen auf den BVB-Torjäger absolut zu.

Allerdings wäre da noch seine Ausstiegsklausel, in der eine Ablöse von 75 Millionen Euro festgelegt ist. Ob die Münchner bereit wären, so viel auszugeben, „kann ich heute nicht sagen“, so Hainer. Zumindest so lange Robert Lewandowski noch auf absolutem Top-Niveau spielt, wird Haaland nicht an die Isar wechseln. Da das noch ein paar Jahre dauern kann, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ein anderer der großen Vereine den Bayern zuvorkommt.

Erling Haaland: Wie lange bleibt er noch beim BVB? Ausstiegsklausel bei 75 Millionen

Erstmeldung vom 3. März: München - So langsam aber sicher findet Borussia Dortmund unter Edin Terzic wieder in die Spur. In der Bundesliga läuft es wieder einigermaßen und erst am Dienstagabend schalteten die Schwarz-Gelben die andere Borussia aus Mönchengladbach samt dem zukünftigen BVB-Coach Marco Rose im Pokal-Viertelfinale aus.

Drei Punkte beträgt der Rückstand der Dortmunder auf Rang vier in der Liga. Dieser Platz wäre wichtig, damit der BVB auch in der kommenden Saison in der Champions League startet. Dies wiederum wäre von enormer Bedeutung für talentierte BVB-Kicker. Denn eine Saison ohne Königsklasse wäre für Spieler wie Erling Haaland oder Jadon Sancho wohl nicht realistisch.

Während Sancho vermutlich bereits kommenden Sommer den Signal-Iduna-Park in Richtung England verlassen wird, möchte Haaland durchaus noch ein Jahr in Schwarz-Gelb auflaufen. Seine Ausstiegsklausel greift sowieso erst 2022. Doch die liegt bei rund 75 Millionen Euro!

FC Bayern: Kommt Erling Haaland? BVB-Star bevorzugt wohl zwei ganz andere Optionen

„Nur maximal zehn Klubs können es sich leisten, Haaland zu kaufen und ihm die Plattform zu geben, wenn du in Dortmund warst“, sagt sein Berater Mino Raiola. Für Haaland selbst kommen angeblich aber nur sechs Teams in Frage. Real Madrid, FC Barcelona, Juventus Turin, Manchester United, Manchester City und der FC Liverpool.

Und der FC Bayern? Dort beschäftigt man sich zum einen nicht mit der Personalie Haaland, da man einen Robert Lewandowski hat. Zum anderen ist für Raiola der deutsche Rekordmeister bislang noch nie eine Option gewesen, seine Schützlinge dort unterzubringen.

Realistisch scheint eher ein Wechsel zu Manchester City oder Real Madrid, was auch die Sport Bild vermutet. Bei den Citizens könnte Haaland unter Pep Guardiola nochmal einen Sprung machen. Außerdem wird dort spätestens 2022 ein Nachfolger für Sergio Agüero (33) gesucht, dessen Vertrag bereits diesen Sommer ausläuft, aber womöglich nochmal um ein Jahr verlängert werden soll. Außerdem kickte Haalands Vater Alf-Inge von 2000 bis 2003 bei ManCity.

Erling Haaland: Real Madrid oder Manchester City?

Auch bei den Königlichen ist man auf der Suche nach einen neuen Stürmer, da Karim Benzema (33) auch nicht ewig dort knipsen kann. Passend, dass der Vertrag des Franzosen 2022 ausläuft. Real würde deutlich besser zu den Vorstellungen von Raiola passen.

Das aber ist alles noch Zukunftsmusik. Wichtig ist für den BVB nun erst einmal, dass man sich kommende Saison für die Champions League qualifiziert. Dafür wäre ein Sieg beim FC Bayern am Samstag jetzt nicht ganz unwichtig. Erling Haaland könnte dazu einen nicht unerheblichen Beitrag leisten. (smk)

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Jan Woitas

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