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Ermittlungen im Fall Amerell abgeschlossen

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Augsburg - Die Ermittlungen der Augsburger Staatsanwaltschaft im Fall des Schiedsrichters Manfred Amerell sind abgeschlossen. In den nächsten Tagen soll es eine Entscheidung geben.

Die Staatsanwaltschaft bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht des Magazins “Focus“. “Eine Entscheidung wird in den nächsten Tagen getroffen“, hatte der Leiter der Behörde, Reinhard Nemetz, dem Nachrichtenmagazin gesagt. Ob eine Anklage oder eine Einstellung infrage kommt, wollte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage nicht kommentieren.

Im Raum stehen die Vorwürfe der Beleidigung und Nötigung. Bundesliga-Schiedsrichter Michael Kempter (Sauldorf) und drei weitere Unparteiische beschuldigen in Zeugenaussagen und in eidesstattlichen Versicherungen Amerell der sexuellen Belästigung. Der frühere Sprecher des Schiedsrichter-Ausschusses im Deutschen Fußball-Bund (DFB) aus Augsburg streitet die Vorwürfe ab.

Für den DFB ist der Skandal abgeschlossen, vor Gericht könnte der schlagzeilenträchtige Fall weitergehen. Zumal Amerell am 8. März über seinen Anwalt bei der Staatsanwaltschaft München I eine Strafanzeige gegen Kempter und die drei anderen Referees wegen Abgabe einer falschen Eidesstattlichen Versicherung und wegen Verleumdung eingereicht hat.

dpa

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