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Erste Anklagen im Fußball-Wettskandal

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Fußball-Wettskandal: Die Bochumer Staatsanwaltschaft wirft zwei bereits inhaftierten Männern gewerbs- und bandenmäßigen Betrug in 16 beziehungsweise 22 Fällen vor. © dpa

Bochum - Im Fußball-Wettskandal hat die Bochumer Staatsanwaltschaft erstmals Anklagen erhoben. Worum es konkret geht:

Die Behörde wirft zwei bereits inhaftierten Männern gewerbs- und bandenmäßigen Betrug in 16 beziehungsweise 22 Fällen vor. Dies teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die beiden 35 und 55 Jahre alten Verdächtigen sollen zusammen mit anderen Männern Spieler oder Schiedsrichter bestochen haben. Betroffen waren insgesamt zehn Spiele in Deutschland und 14 Partien im europäischen Ausland.

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Unter den Spielen in Deutschland seien auch Zweitligapartien gewesen. Anschließend wetteten sie entsprechend. Die beiden würden der Führungsebene der Wettbetrüger zugerechnet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt insgesamt gegen mehr als 250 Verdächtige. Betroffen sind rund 270 Spiele im In- und Ausland. In Deutschland sitzen acht Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

dpa

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