Störung für Jogis Jungs in Herzogenaurach

DFB-Training unterbrochen: Fluggerät sorgt im deutschen Camp für Aufregung

Ein Flugobjekt sorgte am 19. Juni für Aufregung beim DFB-Training (Archivfoto).
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Ein Flugobjekt sorgte am 19. Juni für Aufregung beim DFB-Training (Archivfoto).

Die Nationalmannschaft bereitet sich in Herzogenaurach auf das zweite Gruppenspiel der EM vor. Dort sorgte beim Abschlusstraining ein Flugobjekt für Aufregung.

Herzogenaurach/München: Für die DFB-Elf wird es bei der Europameisterschaft ernst. Nach der 0:1-Auftaktniederlage gegen Frankreich sollte die Nationalmannschaft im Duell mit Portugal (19. Juni, 18.00 Uhr) punkten, um sich eine gute Ausgangslage für das letzte Gruppenspiel zu sichern. Die Augen werden dabei auch auf den scheidenden Bundestrainer Joachim Löw gerichtet sein, den Experten für seine Taktik bei der Auftaktpleite kritisierten. Umso wichtiger: Die Trainingseinheiten, bei denen die Nationalmannschaft an Taktik und Abläufen feilt. Wie die Bild berichtet, kam es beim Abschlusstraining in Herzogenaurach zu einem Aufreger. Ein Fluggerät war am Himmel über dem Trainingsplatz der DFB-Elf zu sehen.

DFB-Elf: Fluggerät sorgt für Aufreger bei Abschlusstraining

Wie die Bild schreibt, sorgte das Fluggerät bei den Ordnern im Adi-Dassler-Stadion für Aufregung. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Fluggerät um einen Ein-Mann-Propeller-Flieger, der jedoch seinen Kurs änderte und sich aus der Nähe des Fußballplatzes entfernte. Über die Beweggründe des Piloten lässt sich nur spekulieren. Es ist jedoch nicht unwahrscheinlich, dass sich die Spieler an das erste Gruppenspiel der DFB-Elf gegen Frankreich erinnert fühlten.

Der Greenpeace-Aktivist legte beim EM-Spiel der DFB-Elf gegen Frankreich eine Bruchlandung hin

DFB: Vor Frankreich-Spiel - Umweltaktivist musste auf Rasen notlanden

Kurz vor dem Anpfiff der EM-Partie musste ein 38-jähriger Umweltaktivist aus Pforzheim auf dem Rasen der Allianz Arena notlanden. Im Landeanflug verletzte er zwei Männer, die ins Krankenhaus kamen. DFB-Verteidiger Antonio Rüdiger war einer der ersten, die den Greenpeace-Aktivisten erreichten und ihm aufhalfen. Er wurde anschließend von Ordnern abgeführt.

Eigentlich wollte Greenpeace mit der Aktion gegen Sponsor Volkswagen protestieren, doch für die misslungene Aktion hagelte es Kritik von allen Seiten. Die bayerische Polizei stockt ihr Aufgebot für das kommende Spiel gegen Portugal sowohl in der Luft als auch am Boden auf. (jjf/dpa)

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