Tochtermann erinnert sich gegenüber der tz

Ex-Löwe erzählt von Jogi Löws Anfängen

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Jogi Löw (Mitte) und Heinz Tochtermann (r.) 1979 ­gemeinsam beim SC Freiburg

München - Gegenüber der tz erinnert sich der ehemalige 1860-Spieler Heinz Tochtermann an die Anfänge von Joachim Löws Fußball-Karriere in Freiburg.

Heinz Tochtermann staunte nicht schlecht, als er am Mittwochmorgen die tz aufschlug. „Ich war ziemlich amüsiert“, verriet der 58-Jährige. Wie es dazu kam? Das Interview mit Jogi Löw hatte für ein breites Grinsen im Gesicht des gebürtigen Kirchbergers gesorgt. Genauer gesagt eines der dazugehörigen Fotos. Denn da erkannte sich der ehemalige Profi wieder – gemeinsam mit seinem ehemaligen Teamkollegen Joachim Löw in Aktion. „Das war beim Derby gegen den FC Freiburg“, erinnert sich Tochtermann zurück, als er auf das Schwarz-Weiß-Foto blickt. Gemeinsam mit Löw stand er damals beim Lokalrivalen SC unter Vertrag. In besagtem Stadtduell 1979 traf Tochtermann sogar zum 1:0, die Partie endete 1:1. Er spielte von 1979 bis 1982 beim SC Freiburg, knapp anderthalb Jahre davon gemeinsam mit dem heutigen Bundestrainer. Tochtermann schwelgt in Erinnerungen: „In der Zeit hat sich eine Freundschaft aufgebaut. Der Jogi hat damals im tiefsten Schwarzwald gewohnt, da ist er zwischen den Trainingseinheiten immer mal wieder mit zu uns nach Hause gekommen.“ Mit uns sind er und seine Frau Monika gemeint. „Sie hat dann immer für uns gekocht und wir haben gemeinsam zu Mittag gegessen. Einmal haben wir auch Silvester zusammen gefeiert“, berichtet Tochtermann aus Löws ersten Profijahren. Für ihn selbst war Freiburg die letzte Station, zuvor spielte er unter anderem auch für den TSV 1860.

„Jogi hat oft bei uns gegessen“, so Tochtermann

Das letzte Mal begegneten sich Tochtermann und Löw 1997: „Da war der Jogi Trainer in Stuttgart und ich habe ihn eher zufällig auf dem VfB-Gelände getroffen. Dann haben wir uns richtig lange unterhalten, das hat mich sehr gefreut.“ Danach ging der Kontakt verloren, seine Frau ­Monika traf Löw Anfang der 2000er bei einem Länderspiel im Münchner Olympiastadion noch mal. „Leider ist der Kontakt rar geworden. Ich wollte ihn mal besuchen, aber es ist schwer, an ihn heranzukommen. Er hat ja auch viel zu tun, da habe ich es gelassen“, meint Tochtermann.

Aus den Augen hat er seinen ehemaligen Mitspieler vielleicht verloren, aus dem Sinn aber natürlich nicht. Deshalb drückt er der Nationalelf die Daumen und wünscht Jogi alles Gute: „Jogi, lass dich nicht verbiegen, ich drücke dir die Daumen. Und bleib so, wie du bist!“

sw

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