Fandel bringt Grundgehalt für Schiris ins Gepräch

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Herbert Fandel.

Frankfurt - Herbert Fandel, Schiedsrichter-Boss des DFB, hat in der Diskussion um die Einführung eines Profi-Schiedsrichters ein Modell mit Grundgehalt und Einsatzprämien ins Gespräch gebracht.

 „Ein Grundgehalt könnte eine Möglichkeit sein. Wir diskutieren über strukturelle Veränderungen, da gehört so etwas dazu. Aber das sind Interna, die wir mit den zuständigen Leuten, also dem DFB-Präsidium, besprechen werden“, sagte Fandel dem Fachmagazin kicker.

Die Berufe unserer FIFA-Schiedsrichter

Die Berufe unserer FIFA-Schiedsrichter
Thorsten Kinhöfer (seit 2006): Abteilungsleiter Controlling © Getty
Die Berufe unserer FIFA-Schiedsrichter
Babak Rafati (seit 2008): Bankkaufmann/Filialleiter © Getty
Die Berufe unserer FIFA-Schiedsrichter
Knut Kircher (seit 2004): Maschinenbauingenieur © Getty
Die Berufe unserer FIFA-Schiedsrichter
Dr. Felix Brych (seit 2007): Jurist © Getty
Die Berufe unserer FIFA-Schiedsrichter
Manuel Gräfe (seit 2007): Sportwissenschaftler © Getty
Die Berufe unserer FIFA-Schiedsrichter
Michael Weiner (seit 2002): Polizeirat © Getty
Die Berufe unserer FIFA-Schiedsrichter
Deniz Aytekin (FIFA-Schiedsrichter seit 2011): Betriebswirt © Getty
Die Berufe unserer FIFA-Schiedsrichter
Florian Meyer (seit 2002): Kanzleileiter © Getty
Die Berufe unserer FIFA-Schiedsrichter
Wolfgang Stark (seit 1999): Bankkaufmann © Getty
Die Berufe unserer FIFA-Schiedsrichter
Peter Sippel (seit 2003): Diplom-Betriebswirt © Getty

Eine grundsätzliche Einführung des Profitums für die Unparteiischen ist bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) derzeit offenbar kein Thema, wird aber diskutiert. „Wir müssen uns rechtzeitig positionieren und gegebenenfalls Änderungen vornehmen, wenn es eine Notwendigkeit gibt, das zu tun“, sagte DFL-Präsident Reinhard Rauball. Am Freitag soll das Thema in einer Sitzung des DFB-Präsidiums besprochen werden.

Zuletzt hatte FIFA-Präsident Joseph S. Blatter seine Forderung nach Profi-Schiedsrichtern bei der WM 2014 in Brasilien erneut bekräftigt. „Der deutsche Schiedsrichter darf immer pfeifen, wo er will. Aber wenn er 2014 zur Weltmeisterschaft kommen will, muss er einen Status als Profi haben. Der DFB muss ein System aufbauen, in dem der Schiedsrichter als Angestellter des Verbandes vertraglich gebunden ist,“ hatte Blatter gesagt.

sid

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