Atlético gewinnt knapp

Barca schießt sich den Frust von der Seele

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Zwei Spieler, drei Treffer: Die Barca-Stars Lionel Messi (l.) und Luis Suarez machen mit UD Las Palmas kurzen Prozess.

Las Palmas - Der FC Barcelona hat sich nach einigen Rückschlägen in den vergangenen Wochen zurückgemeldet. Bei UD Las Palmas überzeugt vor allem Luis Suarez. Auch Atlético siegt.

Der FC Barcelona ist in der spanischen Primera División mit einem deutlichen Sieg bis auf zwei Punkte an Tabellenführer Real Madrid herangerückt. Die Katalanen, die zwei Spiele mehr als Madrid absolviert haben, gewannen gegen UD Las Palmas 5:0 (1:0). Luis Suarez (14./57.), der fünfmalige Weltfußballer Lionel Messi (52.), Arda Turan (59.) und Aleix Vidal (80.) trafen.

Nationalkeeper Marc-André ter Stegen im Barca-Tor verlebte einen ruhigen Abend. Bei den Gästen sah Ex-Bundesligaspieler Kevin-Prince Boateng nach einem Handspiel seine fünfte Gelbe Karte (55.) und ist in der nächsten Partie gesperrt. Suarez und Messi führen die Torjägerliste in Spanien nach 18 Spieltagen mit jeweils 14 Toren an.

Knapper Sieg für Atlético

Atlético Madrid festigte derweil Platz vier. Der Achtelfinalgegner von Bayer Leverkusen in der Champions League gewann gegen Real Betis Sevilla 1:0 (1:0). Nicolas Gaitan (8.) erzielte das Tor des Tages.

Real tritt am Sonntag beim Tabellendritten FC Sevilla an, gegen den die Königlichen am Donnerstag im Pokal 3:3 gespielt und damit einen Rekord im spanischen Fußball aufgestellt hatten. Seit 40 Spielen hat der Champions-League-Sieger um Weltmeister Toni Kroos und Weltfußballer Cristiano Ronaldo nicht mehr verloren.

Barca-Präsident Bartomeu: Messis Vertragsverlängerung "unverzichtbar"

Präsident Josep Maria Bartomeu vom spanischen Meister FC Barcelona hat sich nach jüngsten Unruhen offensiv für eine Vertragsverlängerung des fünfmaligen Weltfußballers Lionel Messi über 2018 hinaus ausgesprochen. "Messis Vertrag zu verlängern, ist unverzichtbar für unseren Verein", sagte der 53-Jährige dem katalonischen TV-Sender TV3 vor dem 5:0 (1:0)-Sieg gegen UD Las Palmas am Samstag.

Mit seiner Ankündigung beruhigte Bartomeu die erhitzten Gemüter im Verein. So hatte Stürmerstar Luis Suárez Barcas Geschäftsführer Oscar Grau für die Aussage kritisiert, bei den Verhandlungen mit Messi in finanzieller Hinsicht gesunden Menschenverstand zeigen zu wollen. Pere Gratacos, Direktor für internationale Beziehungen, war indes am Freitag entlassen worden, nachdem er behauptet hatte, Messi wäre ohne seine Mitspieler nicht so gut.

Ein Verbleib der Klub-Ikone Messi soll nun die Wogen glätten. "Wir wollen, dass er bei uns bleibt. Er ist der beste Spieler der Fußball-Geschichte, spielt bei uns und muss seine Karriere hier beenden", sagte Bartomeu.

sid

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