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Schuldenberg? FC Barcelona verkündet unbeeindruckt 50-Millionen-Transfer

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Von: Tom Offinger

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Ferran Torres jubelt mit Nathan Aké.
Ferran Torres (li.) jubelt bald für den FC Barcelona. © IMAGO / Offside Sports Photography

Der milliardenschwere Schuldenberg des FC Barcelona ist im Profifußball beispiellos. Trotz allem verkünden die Katalanen mit Ferran Torres einen weiteren Top-Transfer.

Barcelona/München - Platz 7 und ganze 18 Punkte Abstand auf den Tabellenführer und Erzrivalen Real Madrid, zudem das frühzeitige Aus in der UEFA Champions League - die bisherige Saison des FC Barcelona läuft nicht nach dem Geschmack der Verantwortlichen um Präsident Joan Laporta. Trotz eines beispiellosen Schuldenbergs wollen die Katalanen in der Rückrunde angreifen und verstärken sich frühzeitig mit einem weiteren Top-Spieler.

FC Barcelona: 50 Millionen Euro für Ferran Torres

Wie der spanische Club am Dienstag (28. Dezember) mitteilte, habe man sich die Dienste von Ferran Torres sichern können. Der 21 Jahre alte Spanier wechselt vom englischen Meister Manchester City zurück nach Spanien und unterschreibt bei den „Blaugrana“ einen Vertrag über fünfeinhalb Jahre. Darin sei eine Ablöseklausel von einer Milliarde Euro festgeschrieben, hieß es. Über die Transfersumme wurde offiziell nichts mitgeteilt, verschiedene Medien berichten allerdings von einer Ablöse in Höhe von 50 Millionen Euro.

Torres hatte bis zum Sommer 2020 bei seinem Jugendverein FC Valencia gespielt. Unter Star-Trainer Pep Guardiola konnte sich der junge Flügelspieler nicht durchsetzen, in seiner ersten Spielzeit kam der 21-Jährige nur auf 24 Einsätze in der Premier League. Seit Mitte Oktober fehlt Torres mit einem Fußbruch.

FC Barcelona: 2021 - ein Jahr zum Vergessen

Der FC Barcelona, der den europäischen Vereinsfußball im vergangenen Jahrzehnt zeitweise nach Belieben dominierte, blickt auf ein absolutes Chaosjahr zurück. Im Abrechnungszeitraum 2019/2020 beliefen sich die Schulden des stolzen Klubs auf rund 1,17 Milliarden Euro, unter anderem war dies gigantischen Gehaltszahlungen geschuldet. Weltfußballer Lionel Messi kehrte den Katalanen im vergangenen August den Rücken und stürzte den FC Barcelona damit in eine Sinn- und Leistungskrise.

Nach einem katastrophalen Saisonstart übernahm Vereinslegende Xavi Hernandez im November das Traineramt in Barcelona. Derzeit belegen die Katalanen den siebten Platz in der spanischen Primera Division, die finanziell wichtige Europapokal-Teilnahme wäre aktuell nicht möglich. Nach dem Ausscheiden in der Champions League ist der FC Barcelona im neuen Jahr in der Europa League gefordert. (to/dpa)

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