FC Barcelona – Més que un club

FC Barcelona: Gründung, Erfolge, Stadion – alle Infos zum spanischen Top-Klub

Barcelonas Torwart Marc-Andre ter Stegen reagiert.
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Marc-André ter Stegen ist die aktuelle Nummer 1 im Tor des FC Barcelona

FC Barcelona – einer der bekanntesten Vereine weltweit.

Der FC Barcelona ist ein Sportverein, der besonders wegen seiner herausragenden Fußballabteilung bekannt ist. Neben dem Fußball werden aber auch andere Sportarten im Verein sehr erfolgreich betrieben. Real Madrid ist der größte Konkurrent des FC Barcelona. Real Madrid und der FC Barcelona sind die erfolgreichsten Fußballvereine Spaniens. Die Duelle der beiden Vereine werden als Klassiker (El Clásico) bezeichnet und üben große Anziehungskraft auf Fans aus. Neben den sportlichen Erfolgen steht der FC Barcelona auch für das Streben von Katalonien nach Unabhängigkeit. Zusätzlich fällt der Verein aktuell durch seine hohen Schulden auf.

FC Barcelona: Die Geschichte des Clubs

Gegründet wurde der FC Barcelona am 29. November 1899 – und der Fußballklub entwickelte sich schnell zu einem Symbol für Katalonien. Daher stammt auch das Motto „Més que un club“ (Deutsch: Mehr als ein Club). Das zeigt, dass der FC Barcelona sich nicht nur als Sportverein sieht. Auch im Logo findet sich die Verbundenheit zu Katalonien wieder, das ist unschwer an der Flagge Kataloniens in dem Wappen zu erkennen.

Erste sportliche Erfolge feierte der FC Barcelona bereits vor der Gründung der Primera División, der ersten spanischen Liga. Zudem schafften die Spieler aus Barcelona es, gleich die erste Meisterschaft in der Saison 1928/1929 für sich zu entscheiden. In der Folge kam es aber auch immer wieder zu Schwankungen in der Leistung der Mannschaft, bis diese im Jahr 1961 in die Krise schlitterte.

Das Stadion des FC Barcelona

Das Stadion des FC Barcelona heißt Camp Nou, was katalanisch ist und so viel wie „Neues Spielfeld“ bedeutet. Es wurde 1957 gebaut und direkt als Heimstadion des spanischen Fußballvereins eingeweiht. Das Camp Nou ist das weltweit drittgrößte Stadion und fasst rund 110.000 Zuschauer. Da die Katalanen Fußball lieben, sind die Plätze bei jedem Spiel beinahe alle belegt.

FC Barcelona – große Namen und große Erfolge

Johan Cruyff (*25.04.1947) sollte den FC Barcelona 1973 aus der Krise führen und war einer der ersten nicht-spanischen Profispieler in „La Liga“, die ihre Grenzen für ausländische Profis lange verschlossen gehalten hatte. Diese Aufgabe meisterte Cruyff bravourös und führte die Katalanen nicht nur zur ersten Meisterschaft seit 14 Jahren, sondern begeisterte auch die Fans schnell von sich. Bis heute gilt der Niederländer als jemand, der dem FC Barcelona als Spieler und später als Trainer seinen Stempel aufgedrückt hat.

Ebenfalls sowohl als Spieler wie auch als Trainer sehr erfolgreich war Pep Guardiola (*18.01.1971), der zur Saison 2008/2009 das Amt als Trainer beim FC Barcelona übernahm. Er führte die Katalanen zu drei Champions-League-Titeln und auch zum Tripple aus spanischer Meisterschaft, spanischem Pokal und Champions-League-Sieg. Charakteristisch für den Erfolg des FC Barcelona war und ist das sogenannte Tiki-Taka – ein ganz besonderer Spielstil, den die Fans des Vereines bis heute lieben.

FC Barcelona: Erfolge und aktuelle Situation

Der FC Barcelona blickt auf eine beeindruckende Reihe an Erfolgen im Fußball zurück. Die größten sind:

  • Fünfmal Champios-League-Sieger
  • Dreimal FIFA-CLUB-Weltmeisterschaft
  • 26-mal spanische Meisterschaft
  • 30-mal spanischer Pokalsieger

Trotzdem steht der Verein aktuell vor einem großen Schuldenberg. Hinzukommt, dass Top-Spieler und Vereinslegende Lionel Messi (*24.06.1987) schon im Sommer 2020 äußerte, dass er den FC Barcelona verlassen wolle. Im Sommer 2021 könnte er das sogar ablösefrei tun. Momentan wird der Argentinier von den Fans aber nach wie vor als Legende des FC Barcelona gefeiert.

Neben ihm könnte der FC Barcelona künftig aus finanzieller Sicht gezwungen sein, sich noch von deutlich mehr Spielern zu trennen, um die Gehaltsausgaben zu senken und durch die Transfereinnahmen zu generieren. Der Qualität des Fußballs in Barcelona und in La Liga, könnte dies aber schwer schaden.

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