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Der verlorene Sohn kehrt zurück: Barca muss für Trainer Xavi tief in die Tasche greifen

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Von: Christoph Klaucke

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Der FC Barcelona hat seinen verlorenen Sohn zurück. Klublegende Xavi wird neuer Trainer der hochverschuldeten Katalanen - die eine Ablöse bezahlen müssen.

Barcelona/Doha - Es kommt zusammen, was zusammen gehört. Xavi wird neuer Trainer beim FC Barcelona, wo er als Spieler Legendenstatus erlangte. Nach langem Hickhack um die Freigabe und Ablösemodalitäten erzielte Barca eine Einigung mit Xavis ehemaligen Verein Al-Sadd aus Katar. Die hochverschuldeten Katalanen legen für ihren Wunschtrainer offenbar eine stattliche Ablöse auf den Tisch.

FC Barcelona: Xavi kehrt als Trainer zurück - Ablöse-Poker beendet

„Al-Sadd ist mit Xavis Wechsel nach Barcelona einverstanden, nachdem die im Vertrag mit ihm vereinbarte Summe für einen Ausstieg gezahlt wurde“, schrieb Al-Sadd-CEO Turki Al-Ali auf Twitter. Xavi sei ein bedeutender Teil der Geschichte von Al Sadd und der Klub wünsche ihm für die Zukunft viel Erfolg.

Xavi war eigentlich noch bis 2023 als Cheftrainer in Doha gebunden. Bei der zu zahlenden Summe handelte es sich nach spanischen Medienberichten um fünf Millionen Euro. Der Zustimmung von Al Sadd waren intensive Verhandlungen einer Delegation des FC Barcelona unter Leitung von Vizepräsident Rafael Yuste am Donnerstag in Doha vorangegangen.

FC Barcelona: Klublegende Xavi muss seinen Jugendverein ohne Messi aus der Krise führen

Der Weltmeister von 2010 tritt nun die Nachfolge des geschassten Trainers Ronald Koeman an. Auf ihn wartet die schwere Aufgabe, den Traditionsklub aus der sportlichen Krise nach dem Weggang von Superstar Lionel Messi zu führen. „Ich habe große Lust, nach Hause zurückzukehren“, sagte der frühere Mittelfeldstar der spanischen Zeitung „Mundo Deportivo“ vor kurzem. Barcelona dümpelt in der spanischem La Liga auf Platz neun, in der Champions League setzte es eine 0:3-Heimpleite gegen den FC Bayern.

Xavi ist ein Eigengewächs des Klubs, spielte von 1991 bis 2015 für Barcelona, bevor er zu Al-Sadd wechselte. Dort war der 41-Jährige seit 2019 Trainer und feierte unter anderem 2021 das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Der frühere Mittelfeldstratege hat mit Barca vier Mal die Champions League gewonnen. Mit der spanischen Nationalmannschaft wurde er Welt- und Europameister. (ck/dpa)

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