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Einstand bei Olympique Lyon: Trainer Bosz ist „zufrieden“ mit Jerome Boateng

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Von: Marius Epp

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Für Jerome Boateng verläuft der Start bei Olympique Lyon durchwachsen. Sein Trainer Peter Bosz kritisiert ihn nach der Niederlage gegen PSG deutlich.

Paris - Mit Olympique Lyon* will Jerome Boateng das Star-Ensemble von Paris St. Germain* ärgern - im ersten Versuch klappte das jedoch nicht. Der Ex-Münchner musste sich im Parc des Princes mit seinem neuen Klub mit 2:1 geschlagen geben.

Ein Team, das mit dem fast schon wahnwitzigen Sturmtrio aus Lionel Messi*, Neymar und Kylian Mbappé aufläuft, ist freilich schwer zu schlagen. OL-Trainer Peter Bosz kritisierte Boateng dennoch. „Ich kenne Jerome schon lange. Er ist nicht auf seinem Top-Niveau. Wir haben gesehen, dass er keine 90 Minuten durchspielen kann“, sagte er nach dem Spiel.

Jerome Boateng noch nicht richtig fit - gegen PSG-Offensive überfordert

Der Holländer wechselte Boateng in der 65. Minute aus, es war sein erster Startelf-Einsatz in der Liga. Bosz nahm seinen Verteidiger aber auch in Schutz: „Er hatte nach dem Rangers-Spiel nur zwei Tage Pause, um dann in Paris gegen sehr schnelle Stürmer zu spielen.“ Auch in der Europa League stand er in der Startelf.

Jerome Boateng verfolgt Lionel Messi - kein leichtes Unterfangen.
Jerome Boateng verfolgt Lionel Messi - kein leichtes Unterfangen. © Jose Breton/imago-images

Dass Boateng noch nicht ganz fit ist, kommt nicht überraschend. Schließlich kämpfte er sich allein durch die gesamte Sommerpause und hielt sich mit individuellen Übungen fit. Ex-Bundesliga*-Trainer Bosz blickt trotzdem positiv in die Zukunft. „Mit dem, was ich gesehen habe, war ich ganz zufrieden. Auch wenn er noch nicht in Bestform ist, aber das war auch nicht möglich.“

Ein gemeinsames Erfolgserlebnis gibt es einige Wochen später beim Duell zahlreicher ehemaliger Bundesliga-Größen. Einer kann sich besonders ins Rampenlicht spielen*.

Jerome Boateng und Lionel Messi starten nicht optimal in Frankreich

Auch auf der Seite des Siegers läuft längst nicht alles rund. Obwohl PSG mit sechs Siegen aus sechs Spielen ein guter Saisonstart gelungen ist, findet Lionel Messi bei seinem neuen Klub noch nicht zur Bestform. Auch der Argentinier musste gegen Lyon vorzeitig den Platz verlassen - bei der Auswechslung gab es dann Zoff. (epp) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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