Tinte trocken: Van Gaal hat unterschrieben

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Louis van Gaal soll Bayern-Trainer bleiben.

München - Trotz der derzeitigen Krise hat der FC Bayern den Vertrag mit Trainer Louis van Gaal verlängert. Bayern-Boss Rummenigge erklärt, warum der Verein dieses Zeichen setzt.

Die Vertragsverlängerung von Trainer Louis van Gaal beim FC Bayern ist perfekt. Unmittelbar nach der Ankunft in Basel unterschrieb der Niederländer für ein weiteres Jahr bis zum 30. Juni 2012 beim deutschen Rekordmeister.

“Ich bin froh, dass ich noch ein Jahr länger für Bayern München arbeiten kann und darf. Es ist immer wichtig, etwas zu gewinnen. Bei einer Spitzenmannschaft wie Bayern kann man das“, sagte van Gaal am Montag, einen Tag vor dem Champions-League-Spiel beim FC Basel. Die Vertragsverlängerung sei eine wichtige Rückendeckung. “Wir haben wieder eine schwierige Zeit und der Vorstand zeigt Vertrauen, das ist eine große Unterstützung.“

Karl-Heinz Rummenigge erklärt die Personalentscheidung so: "Mir ist es immer lieber, Dinge zu tun, die man vielleicht nicht erwartet. Nach einem Sieg kann jeder Verträge verlängern. Deshalb ist es auch ein ganz gutes Zeichen für die Öffentlichkeit, dass wir jetzt auch nach der Niederlage gegen Mainz weiterhin den Stellenwert des Trainers zu schätzen wissen", so der Bayern-Boss auf der offiziellen Homepage des Vereins. "Er genießt bei uns einen hohen Stellenwert. Er macht tagtäglich einen super Job. Und das haben wir dementsprechend mit der Vertragsverlängerung honoriert", erklärte Rummenigge.

Bereits am Wochenende nach dem 1:2 gegen Mainz hatte Rummenigge betont, dass die Niederlage keinen Einfluss auf die Gespräche mit dem Trainer hinsichtlich der Verlängerung des am Saisonende auslaufenden Kontraktes habe. “Nein, überhaupt nicht. Wir machen eine Meinung nicht von einem Spiel oder einer Niederlage abhängig. Es geht um die Mannschaft und nicht um den Trainer. Der macht hier tagtäglich einen Super-Job. Die Mannschaft ist jetzt exklusiv gefragt und aufgefordert, eine andere Gangart einzulegen. Da werden wir genau hinschauen müssen“, hatte der Vorstandschef zur "Bild" gesagt.

Rummenigge verteidigte den nach den jüngsten sportlichen Rückschlägen vermehrt diskutierten Verzicht auf Neuzugänge. “Wir haben das mit dem Trainer so entschieden und stehen dazu. Robben und Ribéry sind nicht gleichwertig zu ersetzen“, sagte Rummenigge. Günter Netzer habe das perfekt analysiert: “Unsere Nationalspieler müssen sich steigern.“

tz / dpa

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