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Bayern-Legende wechselt mit 40 Jahren den Verein - doch die Fans bezeichnen ihn als „Verräter“

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Von: Josef Forster

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Roque Santa Cruz (r.) ist scheinbar auch mit 40 Jahren noch fit.
Roque Santa Cruz (r.) ist scheinbar auch mit 40 Jahren noch fit. © Werek/imago-images

Von 1999 bis 2007 schnürte Roque Santa Cruz die Fußballschuhe für den FC Bayern. Jetzt fand der Fußball-Oldie in seiner Heimat Paraguay einen neuen Klub. Das missfiel vielen Fans.

München/Asunción - Uli Hoeneß sagte ihm einst eine Weltkarriere voraus. Für Roque Santa Cruz kam es jedoch anders. Der Paraguayer gewann zwar mit dem FC Bayern fünf Meisterschaften, vier Mal den DFB-Pokal und die Champions League, der große internationale Durchbruch blieb ihm jedoch durch Verletzungen verwehrt. Nun fand Santa Cruz einen neuen Klub - mit 40 Jahren.

Roque Santa Cruz unterschreibt beim Club Libertad Asunción

Dass Roque Santa Cruz für eine Vertragsunterzeichnung posiert, ist kein ungewohntes Bild. In seiner langen Laufbahn kann der Südamerikaner auf acht Vereine zurückblicken, für die er auf Torejagd ging. Nun kommt mit Club Libertad Asunción der neunte Arbeitgeber hinzu. Pikant: 2016 kehrte Santa Cruz zu seinem Jugendverein Olimpia Asunción zurück, um dort sein Karriereende einzuläuten. Statt Fußball-Rente entschied sich der 40-Jährige nun zum Transfer zum Stadtrivalen Club Libertad Asunción. Auf Twitter sind die Fans außer sich.

Roque Santa Cruz: Wechsel zum Stadtrivalen sorgt bei Fans für Entrüstung

Für die Fans seines Heimatklubs Olimpia Asunción ist der Wechsel Santa Cruz‘ zu Libertad Asunción ein Eklat, hegen die Hauptstadtvereine doch eine historische Rivalität. Entsprechend garstig kommentierten die Olimpia-Anhänger den Transfer in den Sozialen Medien. Als „Verräter“ verunglimpfte ein Instagram-User etwa Santa Cruz, auf Twitter warf ein Nutzer Santa Cruz vor, dem Ruf des Geldes gefolgt zu sein.

Doch nicht nur bei seinen ehemaligen Olimpia-Unterstützern scheint Santa Cruz in Ungnade gefallen zu sein, auch die Fans des aufnehmenden Clubs Libertad Asunción standen in den Sozialen Medien dem Wechsel kritisch gegenüber. „Er ist ein vielversprechender junger Spieler für unseren Verein, der viel Talent mitbringt“, kommentierte ein Instagram-User hämisch. Die gute Nachricht für den Fußball-Oldie: Die Saison in Paraguay beginnt erst im Februar 2022. Es bleibt folglich genug Zeit, damit sich die Fan-Gemüter beruhigen. (jjf)

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