Gegen Borussia Mönchengladbach

Erste Heimniederlage der Bayern nach fast einem Jahr

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Robert Lewandowski (l) von München ärgert sich über eine Schiedsrichterentscheidung, während Christof Kramer von Gladbach klatscht.

München - Der FC Bayern München hat seit fast einem Jahr wieder ein Bundesliga-Heimspiel verloren. Daheim gab es eine Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach.

Manuel Neuer hakte seinen Fauxpas schon auf dem Weg aus der Arena ab, dagegen wird den FC Bayern die Verletzung von Arjen Robben noch länger beschäftigen. Mehrere Wochen wird der niederländische Toptorjäger dem FC Bayern München wegen eines Bauchmuskelrisses fehlen. „Das ist mindestens genauso schlimm wie die Niederlage“, erklärte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Neuer schaute nach dem Schlusspfiff ein wenig ungläubig, applaudierte kurz den Fans zu und schlich mit den Kollegen vom Platz. Ausgerechnet der sonst so souveräne Weltmeister leitete mit einem groben Patzer am Sonntag beim 0:2 (0:1) gegen Borussia Mönchengladbach die Niederlage ein.

„Mein Fehler war, dass ich den Ball festhalten wollte. Ich wollte den Ball nicht nach vorne abklatschen lassen“, schilderte der Keeper die Schlüsselszene des Spiels in der 30. Minute, als er Raffael zum ersten von zwei Treffern verhalf. Nach der Pause (77.) schlug der Brasilianer ein zweites Mal zu. Es besiegelte die erste Heimpleite in der Liga seit dem 12. April 2014 (0:3 gegen Borussia Dortmund).

Ohne Robben und ohne den noch verletzten Franck Ribéry fehlten den Bayern die zündenden Ideen gegen gut strukturierte Gladbacher - und zumindest der Niederländer wird noch einige Zeit vermisst werden. „Es wird nicht so kurz dauern, es dauert eher länger“, prognostizierte Sportvorstand Matthias Sammer.

Dagegen feierte die Fohlen-Elf ihren dritten Sieg im 47. Bundesligaspiel in München euphorisch und behauptete so den wichtigen dritten Platz vor Bayer Leverkusen. „Wir haben Fußball gespielt und gute Lösungen gefunden. Es war aber nur ein Spiel, drei Punkte, und es ist schon wieder vorbei“, sagte Gäste-Coach Lucien Favre.

Für Neuer ist die Fohlen-Elf dabei alles andere als ein Lieblingsgegner. Schon in seinem ersten Bundesliga-Spiel im Bayern-Trikot griff der Startorhüter 2011 gegen Igor de Camargo daneben und ermöglichte der Borussia einen 1:0-Sieg in München. Und im Rückspiel hatte der Keeper ebenfalls eine Mitschuld an der 1:3-Niederlage, als er bei einem verunglückten Abschlag Marco Reus zum Toreschießen einlud.

Auch wenn die Niederlage keine sonderlichen Auswirkungen auf die Tabellenkonstellation (zehn Punkte Vorsprung auf den VfL Wolfsburg) hat, dürfte sie doch vor den entscheidenden Wochen der Saison zu denken geben. „Wir sind immer gewarnt. Wir wissen, was wir für Ziele haben und blicken optimistisch nach vorne“, betonte Neuer.

Die Gladbacher legten die Schwachstellen der Münchner offen. Vor allem die hohe Verteidigung des FC Bayern birgt auch ein Risiko. „Der Trainer hat seine Philosophie und die verfolgen wir. Wir haben oft gut gespielt, auch wenn wir hoch verteidigt haben“, sagte Bastian Schweinsteiger und Pep Guardiola ergänzte: „Es ist nicht einfach gegen eine Mannschaft, die mit elf Mann im eigenen Strafraum steht. Wir haben es nicht geschafft, diese Defensive zu knacken.“

Die Gladbacher verließen die Arena mit strahlenden Gesichtern. „Das war ein Big Point. Wir haben die ganze Rückrunde schon konstant gespielt. Die drei Punkte in München tun schon gut, zumal nicht viele damit gerechnet haben“, sagte Sportdirektor Max Eberl und Patrick Herrmann ergänzte: „Wir haben heute Nadelstiche gesetzt und die Tore gemacht.“ Favre wollte trotz eines Vorsprungs von nun acht Zählern auf den Fünften Schalke 04 von der Champions League aber noch nichts wissen: „Wir wollen weiter punkten, Spiel für Spiel.“

Vor 75 000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena überzeugte die Borussia mit einer taktisch geschickten Vorstellung. Zwar hatten die Münchner erwartungsgemäß wieder einen hohen Ballbesitz-Anteil, allerdings ließen die Gladbacher im Strafraum nicht viele Bayern-Aktionen zu.

FC-Bayern-Dienstwagen: Wer welches Auto fährt

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Klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke. Anmerkung: Die Fotos zeigen nicht die tatsächlichen Farben, die sich die Bayern-Stars ausgesucht haben, aber die richtigen Modelle. In einigen Fällen handelt es sich um ähnliche Modelle aus der selben Serie. © dpa
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FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
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Xabi Alonso: Nachträglich (er wechselte ja erst nach der Fahrzeugübergabe zum FC Bayern) suchte sich der Spanier einen schwarzen S8 aus.  Genauer: S8 Limousine 4.0 quat. tiptronic (520 PS, Farbe: Phantomschwarz Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Holger Badstuber: RS6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic (560 PS, Farbe: Pantherschwarz Kristalleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Mehdi Benatia: Nachträglich (er wechselte ja erst nach der Fahrzeugübergabe zum FC Bayern) suchte sich der Marokkaner einen schwarzen S8 aus. Genauer: S8 Limousine 4.0 quat. tiptronic (520 PS, Farbe: Phantomschwarz Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Sebastian Rode: SQ5 3.0 TDI quattro tiptronic (313 PS, Farbe: Monsungrau Metallic) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Bastian Schweinsteiger: SQ5 3.0 TDI quattro tiptronic (313 PS, Farbe: Pantherschwarz Kristallefekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Tom Starke: Q7 4.2 TDI quattro tiptronic (340 PS, Farbe: Tiefschwarz) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
Mitchell Weiser: A5 Sportback 3.0 TDI quattro S tronic (272 PS, Farbe: Monsungrau Metallic) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
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Hermann Gerland. © AFP
FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
Hermann Gerland: A6 Avant 3.0 TDI quattro S tronic (245 PS, Farbe: Phantomschwarz Perleffekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)
FC Bayern, Trainer, Pep Guardiola
Pep Guardiola. © AFP
FC Bayern, Dienstwagen, Audi, Saison 2014/15
Pep Guardiola: RS6 Avant 4.0 TFSI quattro tiptronic (560 PS, Farbe: Daytonagrau Mattefekt) © Audi (Die Fotos zeigen die korrekten Modelle, aber teils nicht die richtigen Farben)

dpa

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