Deutscher Stürmer trifft

Was war da denn bei Chelsea los? Timo Werner versaut Prinz William den Abend

Timo Werner durfte an der Stamford Bridge jubeln.
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Timo Werner durfte an der Stamford Bridge jubeln.

Timo Werner verhalf seinem FC Chelsea mit einem Tor zum Sieg im Ligapokal. Er lud damit königlichen Zorn auf sich - Prinz William war alles andere als erfreut.

London - Das deutsche Gespann beim FC Chelsea hat wieder einmal zugeschlagen: Durch ein Tor von Timo Werner und etwas Glück im Elfmeterschießen hat sich das Team von Thomas Tuchel in der dritten Runde des Ligapokals gegen Aston Villa durchgesetzt.

Die deutsche Fraktion beim Champions-League-Sieger komplettiert normalerweise Antonio Rüdiger, der stand aber am Mittwoch nicht im Kader und wurde geschont. Einem Tribünengast schmeckte das Ergebnis gar nicht: Prinz William ist glühender Aston-Villa-Fan, verfolgt das Team regelmäßig.

Timo Werner bringt FC Chelsea auf die Siegerstraße - Prinz William guckt in die Röhre

Er trug im Stadion einen weinroten Pullover und ein hellblaues Hemd - die Farben seines Herzensvereins. Die TV-Kameras fingen den 39-Jährigen immer wieder ein. In der 54. Minute köpfte Werner das 1:0, wenig später sorgte allerdings Cameron Archer ebenfalls per Kopf für den Ausgleich der Gäste. Im Duell vom Punkt bewiesen schließlich die Blues bessere Nerven. Sehr zum Ärger von Prinz William.

Gejubelt wurde im Königshaus trotzdem: Ausgerechnet Williams Sohn George ist Chelsea-Fan geworden, wie der Prinz einmal in einem BBC-Interview verriet. „Ich habe gesagt, du kannst jeden unterstützen, außer Chelsea, also unterstützt er natürlich Chelsea.“ Im Moment hat er damit eine gute Entscheidung getroffen - die Blues sind nach fünf Spieltagen Tabellenführer.

Englischer Ligapokal: FC Chelsea weiter, Manchester United scheitert an West Ham

Auch Manchester United ist ein guter Saisonstart gelungen, im League Cup setzte es aber eine überraschende Niederlage gegen West Ham United. Nach einem frühen Tor beschränkten sich die „Hammers“ fast nur noch aufs Verteidigen und zogen den Red Devils ohne Cristiano Ronaldo damit den Zahn. (epp)

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