Klub reagiert umgehend

Bundesligaspieler wegen Video-Aufnahme unter Druck - Podolski erschüttert: „Hat dieses Trikot nicht verdient“

Kölner Bundesliga-Profis.
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Dominick Drexler (li.) hat sich bei den Kölner Fans für eine umstrittene Aussage entschuldigt.

Der 1. FC Köln muss sich vor dem Derby-Abend mit einer pikanten Video-Aufnahme beschäftigen. Der betreffende Spieler entschuldigt sich.

Update 6. Februar, 16.36 Uhr: Zwei Stunden vor Anpfiff des Rheinderbys sind vor allem Dominick Drexlers Worte Thema. Dass der Mittelfeldmann die Anhänger des 1. FC Köln nach deren „Pyro-Verabschiedung“ als „Spacken“ bezeichnet hatte (siehe Ursprungsmeldung), sorgt im Netz für teils heftige Reaktionen.

Auch Klub-Ikone Lukas Podolski reagierte äußerst emotional: „Unfassbar“, twitterte der mittlerweile in der Türkei aktive 35-Jährige: „Wer seine eigenen Fans Spacken nennt, der hat dieses Trikot nicht verdient“.

1. FC Köln: Eigene Fans als „Spacken“ bezeichnet - Spieler rudert zurück

Ursprungsmeldung:

Köln - Kurz vor dem Anpfiff des Rheinderbys bei Borussia Mönchengladbach (Samstag, 18.30 Uhr/Sky) hat ein Video aus dem Mannschaftsbus des 1. FC Köln für Wirbel gesorgt. In der Aufnahme ist zu hören, wie FC-Profi Dominick Drexler die Fans, die das Team mit Leuchtfackeln und Pyrotechnik bei der Abreise am Geißbockheim verabschieden, als „Spacken“ bezeichnet. Der Klub reagierte am Samstagnachmittag.

„Ich bin mit dem FC aufgewachsen und Fan, seit ich denken kann und habe früher selbst in der Kurve gestanden“, wird Drexler zitiert, „dass meine Aussagen einen großen Teil unserer Fans verletzt haben und sie es als beleidigend empfunden haben, kann ich deshalb absolut verstehen. Dafür möchte ich mich bei unseren Fans, insbesondere bei denen die gestern dabei waren, aufrichtig und von Herzen entschuldigen.“

Zudem veröffentlichte der Bundesliga-Verein ein gemeinsames Statement der Mannschaft. „Uns allen ist die Bedeutung des Derbys bewusst - und der Support bei der Abfahrt hat uns alle sehr gefreut“, heißt es dort: „Das belegt die Tatsache, dass viele von uns Videos gemacht haben, die wir an Familie und Freunde verschickt haben. Das Statement von Drex, das unbemerkt mit verschickt wurde, war falsch. Und wir alle können nachvollziehen, dass das unsere Fans verärgert hat.“

Reaktionen auf Drexler-Aussagen: Werden „kritisch“ aufgearbeitet

Der Vorfall werde „hinter verschlossenen Türen kritisch“ aufgearbeitet, das Team müsse nun aber erst recht zusammenstehen: „Fehler passieren - uns allen, auf dem Platz und neben dem Platz.“

Das Video hatte sich via Social Media schnell verbreitet, die Fans des FC reagierten mit scharfer Kritik und Unverständnis. Auch die Kölner Geschäftsführung erhielt schnell Kenntnis darüber. "Wir werden die richtigen Schlüsse daraus ziehen", wurde Finanzchef Alexander Wehrle im Express zitiert.

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