Präsidium des FC St. Pauli im Interview über Fußball in Corona-Zeiten

„Der deutsche Fußball wäre doch doof, darauf nicht zu reflektieren": Klartext mit Göttlich und Pawlik

Ein Vorsänger der Ultras vom FC St. Pauli feuert im Millerntor-Stadion seine Mannschaft an.
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Die Fans und ihre Kultur müssen ernster genommen werden.

Was können der Fußball und die Wirtschaft aus der Coronavirus-Krise lernen? Oke Göttlich und Joachim Pawlik aus dem Präsidium des FC St. Pauli ziehen die Lehren. „Sonst hinterlassen wir einen Trümmerhaufen“.

Beim FC St. Pauli sieht man das Gleichgewicht im Fußball zerstört. Das „Dreieck aus Sport, Kultur - und auch Fans - und Wirtschaft“ müsse neu justieren werden, sagt Oke Göttlich, Präsident der Kiez-Kicker*. „Denn in den letzten Jahren stand Wirtschaft an aller oberster Spitze. Da gehört ganz klar der Sport hin.“ 

Joachim Pawlik, ebenfalls im Präsidium des FC St. Pauli, betont, dass die Coronavirus-Krise auch Chancen bietet: „Was du jetzt einbringst, bekommst du doppelt zurück. Menschen vergessen nicht, wer in der Not zu ihnen gehalten hat.“ Auch die Stellung der Fans und das Rattenrennen zu immer neuen Finanzierungen sprechen sie an*.

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