FIFA testet Torlinien-Techniken in Düsseldorf

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Eine Möglichkeit der Torlinien-Technik: Der Chip im Ball.

Düsseldorf - Der Fußball-Weltverband FIFA hat auf der Suche nach einer funktionierenden Torlinientechnologie weitere Tests mit einem neuen Unternehmen durchgeführt.

„Es gibt eine vierte Firma, die wir uns anschauen und die darauf hofft, ebenfalls in den Auswahlprozess zu kommen“, sagte ein FIFA-Sprecher am Mittwoch. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über Geheimtests im Stadion des Bundesligisten Fortuna Düsseldorf berichtet.

Der FIFA-Sprecher stellte allerdings klar, dass es sich dabei nicht um Tests mit den bereits existierenden Systemen gehandelt habe. Diese wurden bei der Club-WM in Japan im Dezember durchgeführt. Damals wurden das im Tennis genutzte Hawk Eye und die magnetfeldbasierte GoalRef-Technik mit einem Chip im Ball eingesetzt. „Diese sind lizenziert und funktionsfähig“, so der Sprecher. Auch ein drittes System sei getestet worden und stehe vor der Lizenzierung.

Das vierte Unternehmen nun werde nach den Untersuchungen in Düsseldorf in der kommenden Woche in einem weiteren Bundesliga-Stadion getestet. Im März soll bei einem Workshop in Zürich über die Ergebnisse diskutiert werden. Danach soll die Entscheidung fallen, welche Technik sich beim Confed-Cup in Brasilien in diesem Sommer beweisen darf.

dpa

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