3:1 gegen Aachen, zehn Spiele unbesiegt

Finale furioso für den FCA!

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Glücklich: Holger Fach und Elton da Costa.

Was für ein Schlussspurt! Mit zehn Spielen ohne Niederlage und fünf Siegen in Folge verabschiedet sich der FC Augsburg auf Platz sechs in die Winterpause.

Mit 27 Punkten ist es zudem die erfolgreichste Hinrunde seit dem Zweitliga-Aufstieg. Finale furioso für den FCA! „Das i-Tüpfelchen auf eine sensationelle Vorrunde“, freute sich Trainer Holger Fach nach dem 3:1 über Alemannia Aachen: „Heute habe ich nichts zu kritisieren. Das war fußballerisch sehr, sehr stark.“

Das letzte FCA-Opfer war vor dem 3:1 mit sechs Spielen in Folge ohne Pleite noch selbst Serientäter – doch wie am Sonntag zuvor beim SV Wehen Wiesbaden war beim Gegner nach dem Spiel gegen Augsburg Schluss mit dem lustigen Zählen.

Eine weitere Parallele zum 2:1 in Wiesbaden: Wieder reichten den Augsburgern fünf starke Minuten nach der Pause, diesmal mit Toren von Tobias Werner (48. Minute) und Andrew Sinkala (52.), um die drei Punkte klar zu machen. Wieder Werner besorgte mit seinem zweiten Tor auch noch den Endstand (59.). „Das Unheil kam im Minutentakt“, meinte Aachens Trainer Jürgen Seeberger: „Wir hätten noch höher verlieren können.“

Zur eingeschränkten Ehrenrettung: Der Aufstiegskandidat war geschwächt in die Partie gegangen – ohne Toptorjäger Benjamin Auer (Innenbandschädigung). Auer-Ersatz Lewis Holtby und Markus Daun zwangen Sven Neuhaus zu den ersten Paraden (8. und 9. Minute). Viel mehr sollten es nicht werden, denn Aachen bemühte sich nach vorne wenig.

FCA-Trainer Holger Fach brachte Benjamin Kern für Außenverteidiger Ingo Hertzsch, der sich in Wiesbaden an den Bändern im Knie verletzt hatte. Sandor Torghelle ging nach seinem Nasenbeinbruch vor einer Woche mit rot-schwarz-weißer Maske auf Torjagd und scheute dabei weder Kopfbälle noch beinharte Zweikämpfe.

Das Spiel fand am Aachener Sechzehner statt, doch zu mehr als einer Hand voll abgeblockter Schüsse und einem Versuch von Werner (29.) reichte es nicht für den FCA. Die erste echte Großchance hatte Daniel Baier, der bis dahin beste Augsburger. Torwart Thorsten Stuckmann ließ seinen Schuss abtropfen, aber zum Abstauben stand keiner bereit (36.). Ansonsten brachte der FCA trotz hoher Spielanteile bis zur Pause schlichtweg zu wenig aufs Tor.

Kaum aus der Kabine gekommen, schon spielte der FCA groß auf. Werner ließ Stuckmann mit einem satten Schuss aus 25 Metern ins linke Eck keine Chance (48.). Dann kam’s knüppeldick für die Gäste! Sinkala (52.) und wieder Werner (59.) bestraften sie für ihre passive Spielweise. Aachen brach auseinander wie mürbe Printen, Augsburg genoss das Spiel mit gefälligem Kombinationsfußball bis zur letzten Sekunde. Michael Thurk stand bei einem Pass von Torghelle knapp im Abseits (69.), sonst wäre der Sieg noch höher ausgefallen. Seyi Olajengbesi gelang der Ehrentreffer, als bereits alles entschieden war (81.) – das störte in Augsburg aber niemand mehr.

Tobias Kimmel

Quelle: tz

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